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HSG Grüppenbühren/Bookholzberg Gute Ansätze, aber noch viel Luft nach oben

Von Heinz Quahs, Heinz Quahs | 08.09.2016, 08:15 Uhr

Mit ihrem neuen Trainer Harald Logemann will die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg in der Landesliga möglichst schnell den Klassenerhalt realisieren.

Zu behaupten, es wäre für die Handballerinnen der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg in den vergangenen Jahren langweilig zugegangen, das ist definitiv falsch. Im Gegenteil. Aufstieg 2013, Aufstieg 2014, Abstieg 2015, Beinahe-Abstieg 2016: Die HSG erlebte eine sportliche Achterbahnfahrt mit Höhen und Tiefen. Mit dem neuen Coach Harald Logemann auf der Kommandobrücke möchte Grüppenbühren/Bookholzberg in der Landesliga nun wieder in ruhigeren Bahnen schiffern. „Ich hoffe, dass wir möglichst nichts mit dem Abstieg zu tun bekommen“, sagt Coach Logemann vor dem Saisonstart am Sonntag (17.30 Uhr) bei der HSG Osnabrück.

Sechs Abgänge, vier Neuzugänge

Trainer-Veteran Logemann, der zuletzt Werder Bremen II betreute, musste in der Sommerpause einen gewaltigen Umbruch steuern. Mit Mareike Hermann, Jasmin Borchers, Bianca Herbec, Miriam Schulze, Katrin Hoppe und Jana Meenen hörten sechs teilweise langjährige Leistungsträgerinnen auf. Dafür stießen Sarah Grützmacher (SV Werder Bremen II), Annika Bodzian (eigene Zweite), Franziska Hische, Jane Steinmann (beide eigene A-Jugend) neu zum Kader der HSG.

Logemann sieht gute Eindrücke

Die Eindrücke, die Logemann nach ein paar Wochen Zusammenarbeit sammelte, sind positiv. Grüppenbühren/Bookholzberg überzeugte u.a. beim 28:25-Sieg im Testspiel gegen die SG Hastedt/Bremen, beim zweiten Platz bei einem Vorbereitungsturnier des TV Oyten und vergangene Woche mit dem Sieg in der ersten Runde des HVN/BHV-Pokals. „Die Mannschaft zeigt sehr gute Ansätze, doch besonders im taktischen und technischen Bereich ist noch deutlich Luft nach oben“, gab Harald Logemann während der Vorbereitung zu Protokoll.

Nur Gode fehlt im ersten Spiel

Für Sonntag hofft der 58-Jährige Polizeibeamte auf einen erfolgreichen Saisonauftakt: „Wenn wir die Leistung vom vergangenen Wochenende zeigen können und über 60 Minuten konzentriert durchspielen, sollten wir die Punkte in Osnabrück entführen können.“ Bis auf Urlauberin Sonja Gode kann die HSG Grüppenbühren in kompletter Besetzung antreten und will sich mit dem ersten Sieg eine gute Ausgangsposition für die Saison verschaffen.