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HSG Hude/Falkenburg Rump beendet Laufbahn, Schulze kehrt zurück

Von Richard Schmid | 06.01.2018, 09:46 Uhr

In der Liga steht am Sonntag (17 Uhr) beim Schlusslicht Elsflether TB das erste von vier Auswärtsspielen in Serie an, doch in der Winterpause waren bei den Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg auch die Personalien ein wichtiges Thema.

Denn: Torfrau Mareen Rump, in der Jugend beim VfL Oldenburg ausgebildet und im Sommer zu ihrem Heimatverein zurückgekehrt, hat aus beruflichen Gründen ihre Handball-Laufbahn beendet. „Das ist für uns ein herber Rückschlag, weil kurzfristig kein Ersatz zu finden ist“, klagt Trainer Timo Stein. Dazu kommt, dass die zweite Torfrau Karen Tapkenhinrichs nach ihrem Kreuzbandriss noch immer leicht gehandicapt ist. Da auch die Torhüterinnen der zweiten Mannschaft aus Verletzungsgründen nicht zur Verfügung stehen, sieht sich Stein gezwungen, auf die A-Jugendliche Mareike Düßmann zurückzugreifen.

Nicht dabei sein werden in der Wesermarsch zudem Mareike Zetzmann (beruflich verhindert) und Svenja Stapoisky (verletzt). Die aus Studiengründen zuletzt längere Zeit pausierende Kristin Schulze ist hingegen wieder zum Team zurückgekehrt und steht in dieser Saison erstmals zur Verfügung.

HSG Hude/Falkenburg auswärts noch sieglos

Zum Sportlichen: Hude/Falkenburg ist als Vierter eine von mindestens fünf Mannschaften mittendrin im Titelrennen. Um ganz oben anzugreifen, muss die HSG allerdings ihre eklatante Auswärtsschwäche beheben. Hude/Falkenburg spielte die erste beiden Auswärtsspiele unentschieden, danach folgten drei Niederlagen. Immerhin: Beim punktlosen Letzten Elsfleth stehen die Chancen auf den ersten Sieg in der Fremde so schlecht nicht.

„Zum Einstimmen der vor uns liegenden Auswärtsspiele ist Elsfleth genau der richtige Gegner. Bei allem Respekt vor dem Gegner: Da müssen wir gewinnen“, meint Stein. Er hofft, dass sein Team mit dem ersten Auswärtssieg im Rücken auch eine Woche später bei Werder Bremen II bestehen kann. „Mit unserem schnellen Tempospiel wollen wir gleich von Beginn an, den Elsfletherinnen den Zahn ziehen.“