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Huder Abstiegsgefahr TV Hude droht die Relegation

Von Andreas Giehl | 23.03.2015, 11:41 Uhr

Tischtennis-Oberligist TV Hude hat in Oesede keine Chance und verliert mit 4:9. Die Luft im Abstiegskampf wird immer dünner.

Langsam wird es für den TV Hude in der Tischtennis-Oberliga richtig eng. Lange Zeit hatten die Huder einen relativ beruhigenden Vorsprung auf die Abstiegszone, nach einem enttäuschenden Auftritt und einer 4:9-Pleite bei den Sportfreunden Oesede droht dem Vorjahres-Dritten nun die Relegation. Statt des erhofften Befreiungsschlages deutet nun alles auf eine Zitterpartie bis um Ende hin. „Unsere Mannschaftsleistung war einfach nicht gut. Wir sind sehr enttäuscht“, sagte Hudes Tobias Steinbrenner.

Oesedes Ausfall nutzt Hude nichts

Nach dem 8:8 in der Vorrunde waren die Gäste mit der Hoffnung nach Oesede gereist, das Hinspielergebnis vielleicht wiederholen zu können. Denn die Sportfreunde müssen schon in der gesamten Rückrunde ohne ihre etatmäßige Nummer zwei, Carsten Dunkel, auskommen. Aus diesem Ausfall schlugen die Huder jedoch kein Kapital.

Am Anfang der Partie sah es für den Turnverein noch richtig gut aus. Zwei glatte 3:0-Siege in den Auftaktdoppeln hellten die angespannten Mienen auf. Die Paarungen Felix Lingenau/Christopher Imig und Simon Pohl/Steinbrenner setzten sich durch und bescherten ihrem Team eine 2:1-Führung.

Einbruch nach früher Führung

Kaum hatten die Einzel begonnen, begann die Partie zu kippen. Im vorderen Paarkreuz wussten die Gäste vorher, dass sie einen ganz schweren Stand haben würden. Felix Lingenau und Daniel Kleinert sollten als Minimum wenigstens einen von vier möglichen Siegen holen – nicht einmal das gelang. Die Enttäuschung steigerte sich dann noch: Im mittleren Fiasko erlebten die Gäste das gleiche Fiasko: eine Nullnummer. „Da gibt es nichts schönzureden. Die Ausbeute von 0:4 in der Mitte ist aus unserer Sicht einfach eine Katastrophe“, klagte Steinbrenner.

Da die oberen beiden Paarkreuze der Huder Schiffbruch erlitten, konnten bei dieser deprimierenden 0:8-Quote auch die Siege von Steinbrenner und Ersatzmann Christopher Imig nichts mehr retten. Für Hude geht es am kommenden Wochenende zum Dritten MTV Wolfenbüttel, ehe Mitte April das wohl entscheidende Spiel gegen Schwarz-Weiß Oldenburg ansteht.