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HVN/BHV-Pokal der Damen HSG Grüppenbühren/Bookholzberg eine Runde weiter

Von Heinz Quahs, Heinz Quahs | 05.09.2016, 21:06 Uhr

Die Handballerinnen der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg haben die zweite Runde im HVN/BHV-Pokal erreicht. Knapp den Einzug in Durchgang zwei verpasste der TV Neerstedt.

TV Neerstedt

Beim 24:21 (15:10) gegen die HSG Hude/Falkenburg II zeigte der TV Neerstedt guten Tempohandball und führte bereits mit 11:4 (15.). Nach einem spielerischen Einbruch in Hälfte zwei witterte die HSG Morgenluft. Doch eine Auszeit von Neerstedts Coach Maik Haverkamp brachte den TVN wieder zurück in die Spur. Bei der 19:20 (8:10)-Niederlage gegen den VfL Oldenburg IV hatte Neerstedt 40 Sekunden vor Schluss in Überzahl noch Zeit, um wenigstens die Verlängerung zu erzwingen. Doch dann ging der Ball aufgrund eines technischen Fehlers verloren. So spielten die Oldenburgerinnen trotz offensiver Deckung der Haverkamp-Sieben die verbleibende Zeit clever herunter und konnten so am Ende einen hauchdünnen Sieg und den Einzug in die zweite Runde bejubeln. Neerstedt leistete sich wie gegen Hude/Falkenburg kleine Unaufmerksamkeiten, die den Gegner wieder aufbauten – dieses Mal nach einer 18:16-Führung.

Hude/Falkenburg II

Hude/Falkenburg II kassierte gegen Neerstedt einfache Gegentore über die erste und zweite Welle. Das stellte die HSG im zweiten Durchgang ab. Mit schnellem Aufbauspiel und druckvollen Kombinationen wurde die Neerstedter Deckung immer wieder überwunden und so Tor um Tor aufgeholt. So waren es die Treffer von Anja Wessels, Inke Meyerholz und Lena Holder, die für eine etwas überraschende 18:17-Führung sorgten. Zum Einzug in die nächste Runde reichte es nicht.

HSG Grüppenbühren

Mit überlegenem Tempospiel setzte sich die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg beim 22:18 (16:10) schnell auf 8:0 (11.) ab – und legte so den Grundstein zum Einzug in das Finale. Dort schlug die HSG Grüppenbühren die HSG Harpstedt/Wildeshausen mit 30:17 (12:9). Die taktische Maßnahme von Harpstedt, Grüppenbührens Goalgetterin Wiebke Möller kurz zu decken, ging nur phasenweise auf. Immer dann, wenn Grüppenbühren das Tempo anzog, hatte Harpstedt das Nachsehen.

TV Neerstedt II

Völlig überfordert war der TV Neerstedt II in der Anfangsphase bei der Niederlage gegen Grüppenbühren/Bookholzberg. Erst nach einer Auszeit kam die Mannschaft von Trainer Philip Hollmann besser ins Spiel. Drehen konnte sie die Partie indes nicht mehr.

HSG Delmenhorst

Eine überraschende 20:21 (7:12)-Niederlage kassierte Landesligist HSG Delmenhorst gegen den Landesklassisten Harpstedt/Wildeshausen. Vor allem über die erste und zweite Welle musste Delmenhorst viele Gegentore hinnehmen. Die Aufholjagd in der Schlussphase kam dann zu spät.