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HVN/BHV-Pokal der Frauen HSG Hude/Falkenburg zum zweiten Mal im Final Four

23.12.2018, 22:15 Uhr

Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg gewinnen das Drittrundenturnier im Verbandspokal in Osnabrück – und wollen jetzt das Final-Event ausrichten.

Die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg waren am Samstag nicht nur auf dem Feld mächtig auf Zack. Nachdem sich der Oberliga-Vierte mit eisernen Nerven für das Final Foul im HVN/BHV-Pokal qualifiziert hatte, ging noch am Abend die Bewerbung an den Verband: Die HSG will das Finalturnier zum zweiten Mal ausrichten. 2015 hatte man ja in eigener Halle den Titel gewonnen.

Starker Auftritt gegen Werder II

Um sich qualifizieren, mussten die Huderinnen das Drittrundenturnier in Osnabrück überstehen, sie taten es mit drei erkämpften Siegen. Gegen den Gastgeber und Landesligisten HSG Osnabrück setzte sich Hude/Falkenburg im ersten Spiel nach zweimal 15 Minuten mit 15:14 (7:9) durch. In der Schlussminute lagen die Gäste noch mit 13:14 zurück. Nach dem Ausgleich warf Frauke von Freeden eine Sekunde vor Abpfiff den vielumjubelten Siegtreffer.

Auch im zweiten Spiel gegen Landesliga-Spitzenreiter TV Cloppenburg machte es die HSG spannend. Nach einer Sechs-Tore-Führung in der 23. Minute gelang fast sieben Minuten kein Treffer mehr – und der Vorsprung schmolz auf 15:14. Doch 40 Sekunden vor Spielende fiel dann doch noch der beruhigende Treffer zum 16:14 (9:6)-Endstand.

Final-Four-Gegner stehen fest

Damit kam es zu einem echten Endspiel gegen den Oberliga-Konkurrenten SV Werder Bremen II, der ebenfalls seine ersten beiden Spiele siegreich gestaltete. In einem vor allem in der zweiten Halbzeit souverän geführten Match ließ das Team von Dean Schmidt den Bremerinnen Werder keine Chance. Mit 19:16 (9:10) qualifizierte sich Hude/Falkenburg für das am 6. oder 7. April 2019 geplante Finalturnier. Dort trifft die HSG auf ihren Ligakonkurrenten SG Friedrichsfehn/Petersfehn sowie auf den Hannoverschen SC, Spitzenreiter der Oberliga Niedersachsen, und den MTV VJ Peine.

Trainer Schmidt war mit dem Auftritt nicht ganz zufrieden. „Wir haben zu viele Fehler gemacht. Erst im letzten Spiel lief es besser“, meinte der Coach, der auf Jessica Galle, Ashley Butler und Lisa Hilmer verzichten musste. Schmidt zog nach Rang vier in der Oberliga und dem Finalrundeneinzug im Pokal ein positives Hinrunden-Fazit: „Wir haben uns gefunden. Diesen Schwung würden wir gerne ins neue Jahr retten.“