Ein Angebot der NOZ

Jahreshauptversammlung Delmenhorster TV ehrt verdiente Mitglieder

Von Klaus Erdmann | 19.11.2015, 21:15 Uhr

Der Delmenhorster TV hat sich zu seiner Jahreshauptversammlung 2015 getroffen. Ehrungen für erfolgreiche Trampolinturner, Tischtennisspieler, Ju-Jutsuka und Leichtathleten bildeten einen Schwerpunkt. Die Vorsitzende Kerstin Frohburg sprach in ihrem Jahresbericht über das Flüchtlingsthema.

Während der 100-minütigen Jahreshauptversammlung im Hotel Thomsen hatte Kerstin Frohburg ihren Jahresbericht in drei Themenbereiche gegliedert. Die Vorsitzende des Delmenhorster Turnvereins (DTV) sprach über „sportliche Aktivitäten mit großen Erfolge“, „Personelles“ und „Herausforderungen“.

Sportler feiern viele Erfolge

Die Erfolge (Titel und vordere Ränge) standen im Mittelpunkt. Frohburg sowie deren Stellvertreter Karl-Heinz Meyer und Stefanie Göretzlehner ehrten am Mittwochabend – neben verdienten Funktionären und langjährigen Mitgliedern – Trampolinturner, Tischtennisspieler, Ju-Jutsuka und Leichtathleten. Meyer ließ es sich nicht nehmen sämtliche Meisterschaften und Platzierungen zu verlesen.

Frohburg begrüßte 109 Anwesende (94 Stimmberechtigte). Als Gäste besuchten Oberbürgermeister Axel Jahnz, Bürgermeisterin Antje Beilemann, Bürgermeister Hermann Thölstedt und Holger Fischer, Vorsitzender des Sportausschusses, die Tagung des rund 2600 Mitglieder zählenden Vereins. Kassenwart Marco Thiel legte einen positiven Bericht vor und präsentierte den Haushaltsplan 2016.

Frohburg erinnerte an Erfolge und herausragende Veranstaltungen. Ferner informierte sie über einen Wechsel in der Geschäftsstelle. Hier hat Nicole Pierron die Nachfolge von Tina Gellner angetreten. Pierron bildet seit einigen Monaten mit Astrid Regele, die seit 25 Jahren in der Geschäftsstelle tätig ist, ein Duo.

DTV will gesellschaftlicher Verantwortung gerecht werden

Unter der Überschrift „Herausforderungen“ widmete sich die Vereinschefin ausführlich dem Flüchtlingsthema. Sie unterstrich, dass der DTV seit Jahren für erfolgreiche Integration stehe und vielen Mitgliedern mit Migrationshintergrund eine sportliche Heimat biete. Sicherlich genieße die Möglichkeit, Sport zu treiben, gegenüber dem Grundbedürfnis auf Unterbringung eine geringere Priorität. „Ich appelliere dennoch an die Verantwortlichen der Stadt Delmenhorst“, erklärte Frohburg, „in ihren Bemühungen, die aufzunehmenden Flüchtlinge in dezentralen Wohnungen unterzubringen, nicht nachzulassen und die Sperrung von Sporthallen nicht über das bereits erfolgte Maß auszudehnen sowie bereits für 2016 Haushaltsmittel für anschließend erforderliche Instandsetzungen der Hallen bereitzustellen.“

Als Sportverein wolle man der gesellschaftlichen Verantwortung, aktiv an der Integration der hier bleibenden Menschen mitzuwirken, gerecht werden und benötige dazu unbedingt die Sportstätten.