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JDH hofft auf mehr Identifikation JDH-Verantwortliche suchen einen Koordinator

Von Klaus Erdmann | 09.04.2015, 20:30 Uhr

Die Leiter der Fußball-Spielgemeinschaft JDH wollen, dass die Teams trotz verschiedener Vereinszugehörigkeit zusammenwachsen.

„Wir machen weiter.“ Nach dem angekündigten Rückzug des Delmenhorster TB haben die Vertreter des TV Jahn und TuS Hasbergen mit Nachdruck betont, dass die Spielgemeinschaft (SG) JDH Delmenhorst, der jugendliche Fußballer angehören, bestehen bleibt. Während eines Informationsgesprächs erklärten Marco Castiglione (Abteilungsleiter Jahn), Roland Bonk (Fußballchef) und Uwe Kriens (Leiter der Jugendabteilung, beide Hasbergen), dass es gelte, Hemmnisse abzubauen.

Die Identifikation spiele eine wichtige Rolle. Sowohl Sven Janßen, Cheftrainer der Landesliga-A-Jugend, als auch dessen Mannschaftskapitän Sean Gradtke betonten kürzlich, dass sich einige Spieler mit der Identifikation schwer täten. Bei den B- (Landesliga) und C-Jugendlichen (Bezirksliga), so Bonk, sei es anders: „Die Teams wachsen zusammen und die Spieler reifen gemeinsam.

Ziel sei es, dass bei den A-, B- und C-Junioren jeweils zwei Mannschaften für die SG an den Start gingen. Die Spielgemeinschaft stehe für Leistungssport. In den jeweiligen Vereinen käme aber auch der Breitensport nicht zu kurz.

Castiglione nannte die Zusammenarbeit „sehr konstruktiv“. Ausdrücklich bezog er DTB-Jugendleiter Jens Düßmann mit ein. Ziel sei es, für die SG JDH einen Koordinator bzw. ein Koordinationsteam zu finden.