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Jugend-Landesentscheid Delmenhorster SV schwimmt mit den Besten mit

Von Daniel Niebuhr | 05.12.2017, 14:33 Uhr

Der Delmenhorster Schwimmverein geht beim Jugend-Landesentscheid leer aus, etabliert sich aber als Talentschmiede.

Dass der Delmenhorster Schwimmverein nicht um seine sportliche Zukunft fürchten muss, weisen seine Athleten mit Meistertiteln und Medaillen überall in der Republik regelmäßig nach. Zwei Zahlen durften den DSV am Wochenende allerdings besonders stolz machen: Acht Delmenhorster Mannschaften mit 38 Nachwuchsschwimmern reisten zum Jugend-Landesentscheid ins Wasserparadies nach Hildesheim, so viele wie noch nie. Als Einzelverein stellte nur Waspo 98 Hannover eine größere Delegation.

„Den Leistungszentren die Stirn bieten“

Mit dem Branchenriesen aus der Landeshauptstadt konnte der DSV zwar nicht mithalten, dennoch behauptete sich der Club mit seinen acht Teams respektabel – auch wenn es nicht für das Podium reichte. „Es galt immerhin, den leistungsstarken niedersächsischen Leistungszentren die Stirn zu bieten“, erklärte Jörg Kölling.

Und dabei schonten sich die Athleten nicht. Alle vier Schwimmstile mussten in 4x100-Meter-Rennen absolviert werden, die Zeiten wurden addiert und ergaben ein Gesamtklassement. Zwei Auswahlen aus der Delmenhorster Talentschmiede schrammten knapp am Edelmetall vorbei. Die weibliche D-Jugend (Jahrgang 2006/2007) mit Lea Sophie Baechler, Emma Kämpfe, Meret Meyer, Mira Meyer-Herksen und Jette Kriebisch brauchten für die insgesamt 1600 Meter 25:39,08 Minuten – rund 40 Sekunden fehlten auf Platz drei. 21:52,62 Minuten benötigte die männliche Jugend A der Jahrgänge 2000 und 2001 mit Leon Sänger, Dominik Sartison, Yannis Hein, Daniel Scharf und Bjarne Krugjohann – das bedeutete ebenfalls Rang vier.

Pech für die E-Jugend

Für die männliche Jugend B aus den Jahrgängen 2002 und 2003 schwammen Martin Leis, Rune Matthis Bosse, Philip Waltl und David Zeiser. 24:17,68 Minuten reichten für Platz sechs. Außerdem landeten drei DSV-Teams auf siebten Rängen. Die weibliche A-Jugend, für die Angelina Dzhumelya, Anna Blum, Celina D’Ambrosio, Celine Rüdebusch und Laura Kutscher starteten, brauchte 26:16,80 Minuten. Die männliche D-Jugend beendete ihre Wettkämpfe in der Besetzung Lukas Leis, Norwin Denker, Jeremy Engelken und Julian Dzhumelya nach 27:25,39 Minuten. Die männliche Jugend E (2008 und 2009), vertreten durch Aaron Denker, Lew Kammerer, Noel Gabriel Ossowski, Jonas Sander und Soeren Tyge Sagehorn, musste nur die halbe Distanz hinter sich bringen – 14:40,49 Minuten stand als Endzeit im Protokoll.

Nikolai Legler, Ilja Kari, Joel Engelken und Lukas Franz starteten für die Jahrgänge 2004 und 2005 (Jugend C). Ihre 27:15,28 Minuten bedeuteten am Ende den achten Rang. Etwas Pech hatte die weibliche E-Jugend mit Yael Esther Rohde, Anouk Oestreich, Juliana Mühlenhort, Hannah Zäh und Finja Fee Schubert, die wegen einer Disqualifikation aus der Wertung fiel.