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Jugendfußball VfL Stenum ist stolz auf seine B-Junioren

Von Klaus Erdmann | 06.07.2017, 08:08 Uhr

Die vier hiesigen B-Juniorenmannschaften, die in der Fußball-Bezirksliga an den Start gegangen sind, haben die Saison 2016/17 mit höchst unterschiedlichen Ergebnissen beendet. Dem TuS Heidkrug gelang als souveräner Titelträger der Sprung in die Landesliga. Der VfL Stenum zeigt sich mit Rang sechs sehr zufrieden. Die SG Delmenhorst freut sich über den Klassenverbleib. Der TSV Ganderkesee zog seine Mannschaft im März zurück.

VfL Stenum

„Ich habe den Jungs gesagt, dass ich mega-stolz auf sie bin“, erklärt Thomas Baake, der neben den Bezirksliga-Herren in der Rückrunde – gemeinsam mit Maurice Kulawiak – auch Stenums B-Jugend trainiert hat. Hinter den Youngstern liegt ein anstrengendes Halbjahr.

Ein Blick zurück: Als den A-Jugendlichen im Winter der Abstieg aus der Bezirksliga drohte, entschlossen sich die Verantwortlichen nach Diskussionen mit Spielern und Eltern dazu, Leistungsträger der B-Junioren in der A-Jugend einzusetzen. Dieser Entschluss fiel nicht leicht, denn das B-Team gehörte der Spitze an und durfte sich durchaus Hoffnungen auf die Meisterschaft machen.

Doch die Entscheider des VfL räumten dem Klassenverbleib der älteren Talente – gerade mit Blick auf die Zukunft – Priorität ein. Diese Maßnahme zahlte sich aus, denn die A-Junioren spielen auch 2017/18 in der Bezirksliga. Nach 23 Zählern in der Hinrunde sammelten die B-Jugendlichen während des zweiten Durchgangs zwölf Punkte. Einige Aktive liefen für die A- und die B-Jugend auf.

„Wir haben die Spieler motiviert und sie bei Laune gehalten. Alle haben sich zusammengerissen“, sagt Baake. Man habe mit einer „durchwachsenen Rückrunde“ rechnen müssen. Mit Platz sechs sei er „absolut zufrieden“. Der Coach widmet sich fortan wieder ausschließlich den Herren. Baake: „Ich habe Maurice Kulawiak aber Unterstützung angeboten, wenn Not am Mann sein sollte.“

SG Delmenhorst

Zwölf Punkte reichten der Spielgemeinschaft für den Klassenverbleib. Das liegt zum einen daran, dass die Ganderkeseer nach ihrem Rückzug das Etikett „erster Absteiger“ trugen. Andererseits erreichte die SG DHI Harpstedt in 22 Partien lediglich einen Sieg und zwei Unentschieden.

Bei Delmenhorst trug ein aus Felix Kilian, Phil Meurer und René Rohaczynski bestehendes Trainerteam die Verantwortung. Nach einigen enttäuschenden Auftritten versöhnten die Spieler das Trio in der letzten Begegnung mit einem 2:1 über Stenum. „In der Hinrunde hatten wir noch keine richtige Mannschaft“, blickt Kilian zurück. Man habe die Aufstellung stets ändern müssen. „Wir haben über 30 Spieler eingesetzt“, sagt der Trainer. In der Rückrunde seien die Ergebnisse knapper gewesen: „Da haben wir gezeigt, dass wir in der Bezirksliga mithalten können.“

Kilian („Ich hatte während der letzten 20 Jahre nur ein halbes Jahr Pause“) meldet sich zunächst ab. „Ich habe mich vor längerer Zeit dazu entschlossen, zu pausieren – mindestens eine Saison lang.“ Meurer wolle eine jüngere Mannschaft trainieren. Rohaczynski bleibe weiter für die B-Jugend verantwortlich.

TSV Ganderkesee

Aufgrund großer personeller Probleme sah sich der TSV im März gezwungen, die B-Junioren zurückzuziehen. „Es standen aufgrund von Verletzungen nicht mehr genügend Spieler zur Verfügung. Es war ein unweigerlicher Schritt“, erklärte TSV-Abteilungsleiter Hans Peckelsen seinerzeit.

2017/18, so Peckelsen, werde der TSV bei den B-Junioren eine 9er-Mannschaft stellen. Sie bestehe aus bisherigen B- und ältere C-Jugendspielern. Trainiert werde das Team von Fabio Meyenborg und Lennard Stöver. Welcher Liga der TSV angehört, steht noch nicht fest. „Wir würden die Kreisklasse bevorzugen“, betont Peckelsen.