Ein Angebot der NOZ

Jugendhandball HSG Grüppenbühren/Bookholzberg gewinnt die Vorrunde

Von Jörg Schröder | 02.12.2016, 22:29 Uhr

Die B-Jugend-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg schlagen auch den TV Oyten und sichern Platz eins. Die C-Jugend der HSG Delmenhorst verliert klar.

Großer Jubel herrschte am Donnerstagabend in der Sporthalle am Bookholzberger Ammerweg. Die B-Jugend-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg haben sich mit einem 24:21 (11:7) gegen den ärgsten Verfolger TV Oyten bereits am vorletzten Spieltag der Vorrunde zur Oberliga den ersten Platz gesichert. Die makellose Bilanz: 14:0 Punkte und 217:147 Tore. Gegen Oyten gingen die Gastgeber konzentriert zu Werke. Vor allem die Deckung mit den beiden starken Torhütern Jan Kinner und Simon Schreiner dahinter lieferte eine starke Leistung ab. Den Angreifern gelang es mit viel Übersicht und spielerischem Geschick, Lücken in die ebenfalls starke gegnerische Abwehr zu reißen. Das 4:1 (5.) durch Jona Schultz gab der Mannschaft so viel Sicherheit, dass sie den Gegner immer auf Abstand halten konnte. Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Bookholzberger weiter hoch konzentriert und zogen bis zur 38. Minute vorentscheidend auf 19:13 davon. Trainer Stefan Buß war stolz auf sein Team und lobte die vorbildliche Einstellung der Spieler. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung ragte Kyan Krause heraus, der Denker und Lenker des Spiels war. Buß und seine Mannschaft bestreiten am Samstag ihr letztes Vorrundenspiel bei der HSG Barnstorf/Diepholz. „Wir wollen unsere weiße Weste wahren“, gab der Coach die Marschroute aus. Die Oberliga, in der auch die Tickets für die A-Jugend-Bundesliga vergeben werden, startet im Januar.

Trainer von Lien will an Deckung arbeiten

Die C-Jugend der HSG Delmenhorst spielt bereits in der Oberliga und war ebenfalls am Donnerstagabend im Einsatz, gegen den VfL Fredenbeck gab es ein 31:42 (16:20). „Wir müssen in den kommenden Wochen dringend an der Abwehr arbeiten“, sagte Trainer Tizian von Lien. „Die Deckung hat überhaupt keinen Zugriff bekommen. Fredenbeck war uns körperlich deutlich überlegen.“ Allerdings hatte Fredenbeck mit dem groß gewachsenen Nils Schröder auch ein Ausnahmetalent in seinen Reihen, das zwölfmal traf. Bis zur Pause lagen die Hausherren noch in Schlagdistanz, konnten nach dem Seitenwechsel sogar auf 20:22 verkürzen. Dann jedoch legten die Gäste wieder vier Treffer vor (25:29). Nach dem 29:34 durch Shooter Malte Till (43.), der 13 Tore warf, geriet die HSG bis zur 47. Minute 30:40 in Rückstand.