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Junges Team, starker Gegner HSG Hude/Falkenburg reist Sonntag zum Buxtehuder SV II

07.11.2015, 12:21 Uhr

Sechstes Saisonspiel für die 3.-Liga-Handballerinen der HSG Hude/Falkenburg: Am Sonntag (15 Uhr) spielt das punktlose Schlusslicht beim Bundesliga-Unterbau Buxtehuder SV II.

frb Hude/Falkenburg. Fünf Spiele, fünf Niederlagen, letzter Tabellenplatz: Den Start in die 3. Liga Nord hatten sich die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg natürlich ganz anders vorgestellt. Vor dem Auswärtsspiel am Sonntag (15 Uhr) beim Siebten Buxtehuder SV II (5:5 Punkte) ist die Stimmung beim Aufsteiger weiterhin „gut“, wie HSG-Trainer Thorsten Stürenburg versichert. „Natürlich hätten wir gerne ein, zwei Punkte mehr auf dem Konto. Aber ich habe noch keine Verschleißerscheinungen festgestellt.“ (Die Tabelle der 3. Liga) 

Um mit guter Laune die Rückreise am frühen Sonntagabend anzutreten, würde die HSG gerne zumindest einen Punkt aus Buxtehude entführen, doch ein Remis oder gar einen Sieg hält Stürenburg für „nicht realistisch“. Denn der junge Unterbau des Bundesliga-Dauerbrenners ist auf allen Positionen stark und ausgeglichen besetzt. „Buxtehude hat einen gefährlichen Rückraum, trifft aber eigentlich von allen Positionen“, hat Stürenburg bei seinem Studium der Reserve festgestellt, die in der Vorwoche mit 28:23 beim VfL Oldenburg II gewann.

Nur Kristin Schulze fällt bei der HSG Hude/Falkenburg aus

Der Kern des BSV, in dessen Kader keine Spielerin über 22 Jahre alt ist, hat in der vergangenen Saison seine ersten Erfahrungen im Frauen-Bereich gemacht. Dazu kommen immer wieder Spielerinnen aus der A-Jugend-Bundesliga, die in der dritten Liga Spielpraxis sammeln sollen. „Buxtehude hat wie viele Mannschaften in dieser Liga einige starke Talente in seinen Reihen“, sagt Stürenburg. Buxtehudes Trainer Igor Sharnikau hat laut BSV-Homepage „die anspruchsvolle Aufgabe, die jungen Buxtehuder Handball-Talente individuell weiter zu entwickeln und an den Leistungssport heranzuführen“.

Hude/Falkenburg hat die enttäuschende 24:31-Pleite gegen die TSG Wismar gegen relativ schnell abgehakt. „Wir haben die Fehler angesprochen, wollten uns aber nicht zu lange mit dem Spiel beschäftigen“, erklärt Stürenburg. Positiv: Bis auf die am Knie verletzte Kristin Schulze beklagt die HSG keine Ausfälle.