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Klarer Erfolg, mäßige Leistung Hude/Falkenburg gewinnt beim Letzten Mühlen 30:19

Von Frederik Böckmann | 19.04.2015, 19:51 Uhr

Als der nächste kleine Schritt auf dem Weg zur Oberliga-Meisterschaft für die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg gemacht war, wollte Thorsten Stürenburg eigentlich gar nicht mehr so viel über das Auswärtsspiel bei GW Mühlen sprechen. „Das wichtigste waren die zwei Punkte“, sagte der Trainer des Tabellenführers nach dem 30:19 (14:6)-Erfolg beim Tabellenletzten.

Stürenberg analysierte dann natürlich doch noch das Geschehen während der relativ einseitigen 60 Minuten im Oldenburger Münsterland. Der Trainer sah in der ersten Halbzeit „viele Unkonzentriertheiten“, in den letzten zehn Minuten habe seine Mannschaft gar „völligen Murks“ gespielt. Hart ins Gericht gehen wollte Stürenburg mit seiner Truppe, die am nächsten Sonntag (16.30 Uhr) den Tabellendritten ATSV Habenhausen erwartet, dann aber auch nicht. „Es ist schon schwer bei diesen deutlichen Leistungsunterschieden die Spannung komplett hoch zu halten“, sagte der Coach.

Zur Pause schon fast alles klar

Ähnlich wie im Hinspiel (30:15) kam Hude/Falkenburg zunächst nur schwer in die Gänge. Nach 20 Minuten führten die Gäste lediglich mit einem Tor (7:6) – „weil wir uns zu diesem Zeitpunkt bestimmt schon 15 leichte Fehler geleistet haben“, wie Stürenburg erklärte. Die junge Mühlener Truppe habe sich dem schwachen Niveau des Spiels angepasst, erklärte Stürenburg, der am Sonntag als Polizist beim Nordderby zwischen Werder Bremen und dem HSV im Einsatz war. Erst in der Schlussphase der ersten Hälfte ließen die Gäste ihre Klasse aufblitzen und führten deutlich mit 14:6.

Auch von der Bank sieht das HSG-Spiel nicht schön aus

Nach der Pause baute der Spitzenreiter seine Führung kontinuierlich aus. Schön anzusehen sei das HSG-Spiel aber nicht gewesen, fand Stürenburg. „Ich habe jeder Spielerin die Möglichkeit gegeben, sich unser duftes Spiel von der Bank aus anzusehen“, sagte Stürenburg süffisant und meinte: „Meine Mädels waren dann aber doch froh, wenn sie schnell wieder mitspielen durften.“