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Klarer Sieg in der Verbandsliga HSG Delmenhorst bewahrt kühlen Kopf

Von Frederik Böckmann | 25.01.2015, 23:30 Uhr

Die HSG Delmenhorst gibt sich in der Handball-Verbandsliga keine Blöß und siegt beim ATSV Habenhausen II mit 32:27.

Die Partie hätte ein Stolperstein im Titelrennen der Handball-Verbandsliga werden können, doch die HSG Delmenhorst behielt kühlen Kopf: Im Auswärtsspiel beim ATSV Habenhausen II setzte sich die HSG am Ende souverän mit 32:27 (16:15) durch und landete den elften Saisonerfolg. „Das war eine geschlossene, gute Mannschaftsleistung. In Habenhausen gewinnt nicht jeder“, freute sich Delmenhorsts Spielertrainer Andre Haake am Sonntagmittag, ehe er sich auf den Weg nach Friesland machte. Dort beobachte er das Spitzenspiel zwischen HSG Varel/Friesland II und dem VfL Edewecht, das die Gäste mit 25:19 gewannen. Damit ist Varel wohl raus aus dem Aufstiegsrennen.

Habenhausen mit guter erster Welle

Im Bremer Süden lag die HSG bis auf den 1:2-Rückstand in den Anfangsminuten permanent vorne. Über 6:5 (10.) setzten sich die Gäste auf 12:9 ab (20.). Aber: Richtig abschütteln ließ sich die Oberliga-Reserve in der ersten Halbzeit noch nicht. „Habenhausen ist eine kampfstarke, richtig junge Truppe, die bis zum Schluss um jeden Ball gefightet“, meinte Haake. Hinzu kam, dass sich die HSG ab der 20. Minute eine kleine Schwächephase leistete. „Wir haben im Angriff zu unkonzentriert abgeschlossen“, bemängelte Haake. Die Folge: Habenhausen erzielte viele einfache Tore per Tempogegenstoß, insgesamt warf der ATSV über die erste Welle in Hälfte eins sechs Treffer. „Das war nicht zu verteidigen“, sagte Haake. Zur Pause führten die Delmenhorster deshalb nur mit 16:15.

Haake trifft achtmal

Nach dem Seitenwechsel baute die HSG ihre Führung über 22:19 (40.) auf 26:22 (50.) aus. Endgültig auf die Siegerstraße eingebogen waren die Gäste dann beim 30:24 (56.). Während bei Habenhausen die Kräfte zunehmend schwanden, nutzte die HSG am Ende die technischen Fehler der Gastgeber eiskalt aus. Erfreulich für Coach Haake: Neben ihm als Haupttorschützen (8/3) trafen die HSG-Spieler von allen Positionen regelmäßig. „Die Tore waren gut verteilt“, meinte Haake.

Das nächste Spiel bestreitet die HSG Delmenhorst an diesem Sonntag ab 17 Uhr zu Hause gegen den SV Beckdorf II.