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Kleefeldt bringt die Wende TS Hoykenkamp rückt nach 27:21 auf Rang zwei vor

Von Heinz Quahs | 20.04.2015, 20:04 Uhr

Es war für den Handball-Landesligisten TS Hoykenkamp das erwartet schwere Spiel gegen den TuS Bramsche, doch die Turnerschaft löste diese heikle Aufgabe beim 27:21 (15:14) mit Bravour.

Das Nordderby zwischen Werder Bremen und dem HSV lief parallel im Weserstadion, die Frühlingssonne zeigte sich von ihrer besten Seite. Nein, es waren keine optimalen Voraussetzungen für eine volle Halle beim Heimspiel der Landesliga-Handballer der TS Hoykenkamp am Sonntag gegen die TuS Bramsche. 40 Fans hatten sich im Saisonendspurt dennoch in die Halle Heide aufgemacht – und sie wurden nicht enttäuscht. Nach dem 27:21 (15:14) gegen Bramsche darf die Turnerschaft weiter von der schnellen Rückkehr in die Verbandsliga träumen. Sie liegt nur wegen des schlechteren Torverhältnisses hinter dem geliebten Gemeinderivalen HSG Grüppenbühren/Bookholzberg auf Relegationsplatz zwei.

Geburtstagsgeschenk für Franke

„Meine Mannschaft hat die taktischen Vorgaben im Spiel sehr gut umgesetzt und bis zum Schluss großen kämpferischen Einsatz gezeigt“, lobte TSH-Trainer Jörn Franke sein Team, das dem Coach das passende Geschenk zum Geburtstag am Sonntag machte. Der Auftritt gegen Bramsche war für die TSH das erwartet schwere Spiel. Sie löste diese heikle Aufgabe bravourös, auch wenn sie spielerisch nur phasenweise überzeugte. Doch diese kleinen Aussetzer machte TSH mit großem kämpferischen Einsatz wett.

Lob für Jochims und Ahrens

Besonders lobend erwähnte der Hoykenkamper Coach seine durch Jonas Jochims und Hannes Ahrens sehr gut organisierte Deckung, die sich nach der Einwechslung von Keeper Gregor Kleefeldt (15.) enorm steigerte und den gegnerischen Rückraum zeitweise zu Statisten abstempelte.

Kleefeldt hält 18 Bälle

Auch Kleefeldt zeigte mit seinen 18 Paraden gegen die Bramscher Akteure, dass er zu den besten Torhütern in der Landesliga zählt. Seine Einwechslung nach einem 4:8-Rückstand (13.) brachte mehr Ruhe in die Hoykenkamper Aktionen. „Gregor hat die Wende gebracht“, meinte Franke.

Skormachowitsch läuft in Hälfte zwei heiß

Auch eine Umstellung in der Deckung machte sich positiv bemerkbar. Hoykenkamp störte den Bramscher Spielaufbau effektiv. Über 9:9 (18.), 15:14 (30.) und 18:15 (37.) bauten die Gastgeber ihren Vorsprung entscheidend auf 21:16 (41.) aus – und gaben ihn nicht mehr aus der Hand. Vor allem Goalgetter Nico Skormachowitsch, der in der ersten Hälfte noch Probleme im Abschluss hatte, lief in Halbzeit zwei zu großer Form auf.