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Konsequenzen nach Spielabbruch SV Baris Delmenhorst wirft Spieler raus

09.11.2015, 15:27 Uhr

Nach dem Spielabbruch in der 1. Kreisklasse zwischen dem TuS Hasbergen und dem SV Baris wird sich das Sportgericht des Fußball-Kreises Oldenburg-Land mit dem Vorfall beschäftigen. Das teilte der Spielausschuss am Montag mit.

Die Partie war, wie berichtet, nach 80 Minuten beim Stande von 3:1 abgebrochen worden. Nach einer Rudelbildung hatte es eine Rangelei gegeben. Der Hasberger Steffen Neumann wurde von einem Gegenspieler mit Fäusten traktiert und stürzte zu Boden. Der Baris-Kicker trat Neumann anschließend ins Gesicht. Schiedsrichter Fred Haverkamp brach die Partie daraufhin ab. „Der Spieler wollte mir weder Namen noch Rückennummer nennen. Baris spielte mit Leibchen, sodass die Nummern nicht zu erkennen waren. Da ich den Spieler zuvor verwarnt hatte, war mir der Name aber bekannt“, so Haverkamp.

TuS-Spieler Steffen Neumann auf dem Weg der Besserung

Gute Nachrichten gab es derweil vom TuS Hasbergen. „Steffen geht es besser. Der Kopf brummt zwar noch und sein Nacken tut auch noch weh, aber er ist auf dem Weg der Besserung“, teilte der TuS auf seiner Facebook-Seite mit. Am Dienstag werde er aus dem Krankenhaus entlassen. „Wir freuen uns sehr darüber, dass es sich um keine schlimmere Verletzung handelt und hoffen Steffen so schnell wie möglich wieder auf dem Platz zu sehen.“

Auch Baris meldete sich via Facebook zu Wort. Dem Sportverein tue es außerordentlich leid, was am Sonntag vorgefallen ist und wünschte Neumann gute Besserung. Die Konsequenenzen aus den Vorkomnissen der Partie würden gezogen und die Spieler, die für den Abbruch verantwortlich waren, aus dem Verein geschmissen, „da sowas weder auf den Sportplatz, noch in unsere Gesellschaft gehört und auch nie gehören wird. Wir wünschen dem Spieler eine schnelle Genesung.“