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KSV Hicretspor Mete Döner: „Wir gehören zu den Abstiegskandidaten“

Von Daniel Niebuhr | 20.07.2015, 19:28 Uhr

Im Gespräch schätzt Trainer Mete Döner vom KSV Hicretspor die Situation seines Vereins und der Kreisliga ein.

Im Sommer hat sich der KSV Hicretspor ein wenig neu erfunden. Nach dem Klassenerhalt in der Fußball-Kreisliga wurde Mete Döner vom Interims- zum Cheftrainer und holte 13 neue Spieler. Im Gespräch erklärt er, warum der Abstiegskampf fast schon Nebensache ist.

 Zwei Niederlagen aus fünf Testspielen, zuletzt aber eine gute Leistung beim 0:2 beim Bezirksligisten in Ganderkesee. Wie ist Ihr Gefühl zur Saison? 

Relativ gut, sage ich mal. Wir spielen mit Herz, das ist mir wichtig. In Ganderkesee haben mir gute Angreifer gefehlt, dafür haben wir ordentlich verteidigt. Man muss immer sehen, was möglich ist und was nicht.

 Das kann man wahrscheinlich auch für die Saison sagen. Was ist denn möglich? 

Wir sind ganz bescheiden. Es geht erst einmal darum, wieder Spaß am Fußball zu haben. In der letzten Saison steckten wir bis zum Schluss unten drin. Ich habe gesagt, wenn wir drin bleiben, fangen wir vieles neu an. Da sind wir erst ganz am Anfang, aber schon auf ganz gutem Weg. Vom Sportlichen her kann es für uns natürlich wieder nur gegen den Abstieg gehen.

Wen sehen Sie da als Hauptkonkurrenten? Die Aufsteiger? Fast-Absteiger TV Jahn vielleicht? 

Diese Mannschaften sind eigentlich recht stark. Es würde mich nicht wundern, wenn die gar nichts mit dem Abstieg zu tun bekommen. Ich kann, ehrlich gesagt, so spontan gar keinen Verein nennen, bei dem ich sagen würde: Die rutschen definitiv unten rein. Aber es ist ja immer so: Irgendjemanden muss es erwischen.

 Wird Ihnen da nicht angst und bange? 

Überhaupt nicht. Wir wissen, dass wir zu den Abstiegskandidaten gehören. Aber wir stecken in einer Erneuerung, die für den Verein sehr wichtig ist. Es geht nicht immer nur um Ergebnisse, sondern auch um Teamgeist und ein gutes Gefühl. Wenn wir dabei den Klassenerhalt schaffen, ist das super. Das ist unser sportliches Ziel. Ich hoffe sehr, dass das klappt.