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Kurzurlaube und Oktoberfestbesuch VfL Wildeshausen meldet sich aus der Pause zurück

Von Klaus Erdmann | 02.10.2015, 09:10 Uhr

Die Landesliga-Fußballer des VfL Wildeshausen nutzen die spielfreie Zeit zu Kurzurlauben und einen Abstecher zum Münchner Oktoberfest. Jan Gusfeld-Ordemann und Bastian Stuckenschmidt fallen lange aus.

„Gutes Fußballwetter und ein Heimspiel – da gibt es nur eins: Wir gehen auf drei Punkte.“ Marcel Bragula, Cheftrainer des Fußball-Landesligisten VfL Wildeshausen, gibt vor dem Treffen mit dem TV Bunde, das am Sonntag um 15 Uhr beginnt, eine unmissverständliche Parole aus. Aufsteiger Wittekind (nach sechs Spielen mit acht Punkten Elfter) liegt fünf Plätze, aber nur einen Zähler vor dem Gast, der bereits sieben Partien absolviert hat. Mit einem Sieg könnte der VfL einen beachtlichen Sprung machen.

Wildeshausen weiß über Bunde „so gut wie nichts“

Das weiß natürlich auch der Coach. „So gut wie nichts“ (Bragula) weiß er hingegen über den Gegner. Weder er noch Trainerkollege Marco Elia hätten Bunde bisher gesehen. Bragula („Bunde ist eine Mannschaft, die wir zuhause eigentlich schlagen müssen“) warnt vor Eike-Tjark Schmidt: „Das ist ein guter Stürmer, den wir im Auge behalten müssen.“ Schmidt erzielte zwei der sieben Treffer des Vorletzten. Vor einer Woche, beim 1:0 gegen den SV Bad Rothenfelde, gelang ihm nach 76 Minuten das entscheidende Tor. Die sieben Punkte, die Bunde gesammelt hat, resultieren aus dem 2:1 gegen SV Brake, dem 2:2 beim TuS BW Lohne (Bragula: „Das hat mich überrascht“) und dem Erfolg gegen Bad Rothenfelde.

Wildeshausen war am letzten Wochenende spielfrei, nachdem das zuvor geplante Treffen mit Brake ausfallen musste. „Einige Jungs haben die Zeit für einen Kurzurlaub genutzt und ein Teil der Mannschaft war beim Münchner Oktoberfest“, berichtet Bragula. „Die Spieler haben es sich verdient“, sagt er. Er sagt aber auch: „Ob das gut ist, müssen wir sehen.“

Personelle Hiobsbotschaften

„Durchwachsen“, antwortet der Trainer auf die Frage, wie die personelle Situation aussehe. Und er spricht von „zwei Hiobsbotschaften“. Zum einen habe sich Jan Gusfeld-Ordemann eine komplizierte Sprunggelenkverletzung zugezogen. „Er wird mindestens ein halbes Jahr lang ausfallen“, befürchtet Bragula. „Das ist sehr bitter.“ Und Bastian Stuckenschmidt erwischte es am Dienstag während des Trainings: Bänderverletzung. Er drohe, so der VfL-Übungsleiter, sechs bis acht Wochen auszufallen.