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Landesligist erwartet Kickers Emden VfL Wildeshausen will wieder die Kurve kriegen

Von Frederik Böckmann | 06.11.2015, 19:17 Uhr

Attraktiver Gegner, klangvoller Name: Mit dem Ex-Drittligisten Kickers Emden trifft VfL Wildeshausen in der Landesliga-Partie am Sonntag (14 Uhr) zu Hause mal wieder auf einen Gegner, zwischen dem vor einigen Jahren noch fußballerische Welten lagen. Doch die Vergangenheit interessiert die Krandel-Kicker herzlich wenig. Für sie zählt nur die Gegenwart, und die heißt: Abstiegskampf.

Nach drei Auswärtsniederlagen in Folge sind die Krandel-Kicker auf den 14. Tabellenplatz abgerutscht. Es ist für den Aufsteiger also höchste Zeit, die Kurve zu kriegen und wieder zu punkten, am besten dreifach. „Wir müssen dorthin kommen, auch über 90 Minuten eine konzentrierte, gute Leistung abzuliefern“, nahm Bragula seine Schützlinge nach der jüngsten 2:4-Niederlage bei BW Lohne direkt ins Gebet. (Weiterlesen: VfL Wildeshausen ärgert sich über Schiedsrichter und die eigene Leistung) 

Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Maxi Seidel (Leistenprobleme). Zudem fehlen die Langzeitverletzten Majues Gebhardt-Bauer, Jan Gusfeld-Ordemann und Bastian Stuckenschmidt.

Flüchtlinge verfolgen Spiel

Der VfL hat für das „sehr richtungsweisende Spiel“ (Fußball-Obmann Ottmar Jöckel) gegen den aktuellen Tabellenvierten 30 bis 40 Flüchtlinge, die derzeit in Wildeshausen untergebracht sind, für das Spiel eingeladen. Diese Initiative wurde vom früheren VfL-Jugendbetreuer Wolfgang Bauer angeschoben. Er trainiert und begleitet zusammen mit dem Ex-Wittekind-Spieler Thorsten Rodebüser seit rund zwei Wochen aktive Fußballer aus den Flüchtlingsgruppen.