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Landesligist erwartet TuS Pewsum VfL Wildeshausen ist zum Siegen verdammt

Von Frederik Böckmann | 05.05.2017, 19:53 Uhr

Die Lage im Abstiegskampf ist ernst. Und Marcel Bragula redet beim Blick auf die Tabelle der Fußball-Landesliga auch gar nicht um den heißen Brei herum. „So wie es im Moment aussieht, wird es schwer, den viertletzten Platz zu verlassen“, sagt der Trainer des VfL „Wir sind zum Siegen verdammt.“

Nicht nur im Heimspiel am Samstag (16Uhr) gegen den TuS Pewsum, sondern auch in den darauffolgenden letzten drei Begegnungen beim SV Bad Bentheim, gegen den SC Melle und beim SV Atlas. „Aber selbst mit zwölf Punkten könnte es nicht zum Klassenerhalt reichen“, mutmaßt Bragula. Denn der VfL Oythe – für Bragula beim Kampf um die möglichen vier Abstiegsplätze der letzte verbliebene Konkurrent – hat a) mehr Punkte, b) weniger Spiele und c) ein leichteres Restprogramm als der VfL.

Angesichts dieser Ausgangslage im Saisonendspurt und dem völlig unnötigen 2:3 vergangene Woche beim TSV Oldenburg („Wenn uns am Saisonende Punkte fehlen sollten, dann wegen dieses Spiels“), sei die Stimmung bei den Spielern auf der wöchentlichen Teambesprechung am Dienstag „ziemlich frustriert“ gewesen, erzählt Bragula. Er selbst sei keineswegs resigniert, sondern einfach Realist. „Die Zeit, in der ich schlaflose Nächte habe, ist vorbei.“ Dass sich Wildeshausen ernsthaft mit dem Abstieg in die Bezirksliga befassen muss, habe sich „abgezeichnet“.

Der Hauptgrund: Die schwerwiegenden personellen Verluste vor und immer wieder während der Saison. Auch heute fehlen Jan Lehmkuhl (Arbeit), Jannik Wallner (privat verhindert) und Andreas Kari (Bänderriss, Saisonaus).