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Landesmeisterschaften in Osnabrück Lea Sophie Baechler schwimmt zu sieben Goldmedaillen

Von Daniel Niebuhr | 10.05.2017, 16:34 Uhr

Die Talente des Delmenhorster Schwimmvereins landen auf Platz vier im Medaillenspiegel bei den Landesmeisterschaften in Osnabrück.

Delmenhorst. Die Nachwuchsarbeit des Delmenhorster Schwimmvereins hat sich längst in ganz Norddeutschland einen Namen gemacht, die DSV-Athleten räumen regelmäßig bei überregionalen Wettkämpfen ab. Bei den Landesmeisterschaften im Osnabrücker Nettebad gelang nun den jüngsten Talenten eine herausragende Teamleistung. Mit siebenmal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze landeten die Delmenhorster unter den 76 Verein auf Platz vier im Medaillenspiegel. Weil die drei erstplatzierten mit der 24 Mal siegreichen SG Osnabrück, der SG Region Oldenburg und der SG Rethen/Sarstedt Startgemeinschaften aus mehreren Clubs sind, war der DSV sogar der beste Einzelverein der Veranstaltung.

Dzumelya zweimal auf dem Podium

Den mit Abstand größten Anteil hatte daran Lea Sophie Baechler, die im Jahrgang 2007 nahezu alles abräumte. In ihren acht Starts wurde sie nur über die 400 Meter Freistil knapp geschlagen, alle anderen sieben Rennen gewann sie meist deutlich. Über die 200 Meter Lagen hatte mehr als 16 Sekunden Vorsprung auf die zweitplatzierte Sofia Yastrobova von der SGS Hannover.

Elf weitere Delmenhorster waren in Osnabrück am Start. Julian Dzhumelya war, ebenfalls im Jahrgang 2007, über die Freistilstrecken der zweite Medaillensammler. Über die 200 Meter war der Titel in greifbarer Nähe, in 2:44,67 Minuten gewann er Silber mit sieben Zehntelsekunden Rückstand auf den Sieger Diego Dekker aus Oldenburg. Über die 100 Meter gab es Bronze, über die Meter verpasste er als Vierter eine Medaille um 29 Hunderstel.

23 persönliche Rekorde

Lion Ninib Amno, Norwin Denker, Ilja Dzhumelya, Lucas Franz, Emma Kämpfe, Ilja Kari, Nikolai Legler, Meret Meyer, Mira Meyer Herksen und Allegra Rebeski hatten sich ebenfalls für die Titelkämpfe qualifiziert. Sie hatten mit der Medaillenvergabe nichts zu tun, überzeugten aber durch gute Leistungen. „Sie durften sich über 23 persönliche Rekorde und eine persönliche Saisonbestzeit freuen“, sagte Jörg Kölling vom DSV.