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Landesturnier 2015 in Rastede Mario Stevens gewinnt den Großen Preis

Von Lars Pingel | 26.07.2015, 19:57 Uhr

Am Sonntagnachmittag wurde der Große Preis des Landesturniers 2015 im Rasteder Schlosspark ausgetragen. Sieger wurde Mario Stevens vom RuFV Lastrup. Die Prüfung war um einen Tag verschoben wurde, weil am Samstag das Wetter nicht mitspielte.

19 Stunden später als geplant stand der Sieger des Großen Preises des Landesturniers 2015 in Rastede fest. Gefeiert wurde er von den mehr als 10000 Zuschauern dann aber umso mehr. Mario Stevens vom RuFV Lastrup gewann am Sonntagnachmittag mit El Bandiata im Stechen die Springprüfung der Klassse S***, die ursprünglich am Samstagabend ausgetragen werden sollte. Der durch starken Regen aufgeweichte Boden ließ von Samstagmittag an aber keine Springen mehr zu. „Die Entscheidung, die Prüfungen abzubrechen, war 100 Prozent richtig“, sagte Stevens nach der Siegerehrung. „Dafür muss man den Organisatoren ein ganz großes Lob aussprechen, denn sie ist nicht einfach gewesen. Es waren viele Zuschauer da, die sich unterhalten wollten. Und auch viele Sponsoren waren auf der Anlage.“

Fehlerlos und schnell im Stechen

Der Form des 33-Jährigen hatte die Verlegung der wichtigsten Springprüfung des Turniers nicht geschadet. Stevens siegte in einem spannenden und hochklassigen Wettbewerb. Mit El Bandiata war er einer von acht Startern, die den 440 Meter langen Parcours mit zwölf Hindernissen ohne Fehlerpunkten bewältigten. Im Stechen ging er Stevens als Drittletzter auf die 290 Meter lange Strecke mit zehn Hindernissen. Die überwand er in 35,45 Sekunden, ohne dass eine Stange fiel. Das reichte zum Sieg vor Patrick Döller vom RV Oldenburger Münsterland mit Cordoba (0.00/36,40) und Wilhelm Winkeler (RV Löningen-Böen-Bunnen) auf Chuck (0.00/38,36). „Ich hatte den Fokus auf den Großen Preis gelegt“, erklärte Stevens. „Da ich in der nächsten Woche zum Nationenpreis nach Hickstead reise, hatte ich nicht so viele Pferde in Rastede wie sonst.“

Nur ein Pferd gemeldet

El Bandiata war das einzige Pferd, das er für den Großen Preis gemeldet hatte. „Dass es dann so gut lief, war natürlich besonders schön“, sagte Stevens. Die Neunjährige sei „sehr grundschnell“, erklärte er. Sie habe zudem schon sehr viele Erfahrungen in Wettbewerben gesammelt, allerdings nicht in derart schweren. „Das war ihr erster Großer Preis auf Drei-Sterne-Niveau“, sagte Stevens und lobte dann auch noch den Parcoursbauer: „Es war schwer, aber fair.“