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Leichtathletik-DM 2015 in Jena Jannik Schlüter vom Delmenhorster TV wird Achter

Von Richard Schmid | 02.08.2015, 17:18 Uhr

Der 1500-Meter-Läufer Jannik Schlüter vom Delmenhorster TV hat bei der deutschen Meisterschaft 2015 in Jena den achten Platz belegt. Im Finale der Altersklasse U20 lief er am Sonntagmittag eine Zeit von 4:05,34 Minuten.

Der achte Platz von Jannik Schlüter im Finale der 1500-Meter-Läufer der Altersklasse U20 hat am Sonntag die deutschen U18/U20-Meisterschaften für die Leichtathleten des Delmenhorster TV abgerundet. Drei Aktive des Vereins hatten sich für die dreitägigen Titelkämpfe in Jena qualifiziert, sie boten starke Leistungen. Herausragend war der Auftritt von U-18-Speerwerfer Torben Clemens Westphal, der, wie berichtet, am Freitagabend die Bronzemedaille gewonnen hatte. Ebenfalls am Freitag war 100-Meter-Sprinter Thorben Lorenzen (U20) im Vorlauf in 10,94 Sekunden zum ersten Mal unter elf Sekunden geblieben. Er schied dann im Zwischenlauf aus.

600 Meter vor Schluss wird das Tempo erhöht

Schlüter wurde am Sonntagmittag bei mehr als 30 Grad in einem taktisch geprägten Finale Achter. Zweieinhalb Runden wollte keiner der zwölf Läufer die Führung übernehmen und für Tempo sorgen. Als dann 600 Meter vor Schluss das Tempo drastisch erhöht wurde, verpasste Schlüter den Zug. Aufgrund eines Sturzes eines vor ihm laufenden Athleten errang er noch den achten Platz. Sieger wurde Jamie Williamson vom LAC Quelle Fürth mit 4:00,50 Minuten. Schlüter kam nach 4:05,34 Minuten ins Ziel, zehn Sekunden hinter seiner Bestzeit.

Delmenhorster zog als Elfter in den Endlauf ein

Schlüter hatte sich am Samstag für das Finale qualifiziert. Er musste aber lange zittern. Der Delmenhorster war im ersten von drei Vorläufen gestartet. In den Endlauf kamen die Vorlaufsieger sowie neun Zeitschnellste. Schlüter wurde Dritter in seinem Vorlauf mit 3:56,84 Minuten. Dann musste er warten, was in den anderen Vorläufen passiert. Der zweite Vorlauf war schneller, gleich vier Aktive (darunter der Sieger) unterboten Schlüters Zeit. Der dritte und letzte Vorlauf musste entscheiden. Und auch in diesem war das Tempo hoch. Es waren aber nur vier Läufer schneller als Schlüter, der so als Elfter in den Endlauf einzog.