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Lockerer Oberliga-Spitzenreiter Hude/Falkenburg zerlegt Habenhausen im Topspiel

Von Daniel Niebuhr | 11.01.2015, 20:37 Uhr

Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg führen den ATSV Habenhausen in dessen Halle beim 38:16 phasenweise vor.

So locker ist man wohl nur als Tabellenführer. Als die Schlusssirene der Demontage des ATSV Habenhausen durch die HSG Hude/Falkenburg ein Ende gesetzt hatte, schlenderte der Huder Co-Trainer am Samstagabend so entspannt durch die Bremer Hinni-Schwenker-Halle, als hätten seine Handballerinnen gerade ein Benefizspiel hinter sich – und nicht das Spitzenspiel der Oberliga. „Wir haben es gut gemacht, das sieht man ja auf der Anzeigetafel“, sagte Sebastian Zwiener. Mit 36:18 (21:5) hatte Hude den Tabellenvierten in dessen Halle regelrecht vorgeführt, und das ohne Trainer Thorsten Stürenburg, der beruflich verhindert war.

16-Tore-Führung zur Halbzeit

Auch mit Zwiener als Chef auf der Bank trat die saisonübergreifend nun in 21 Pflichtspielen unbesiegte HSG meisterlich auf. Die bissige 6-0-Deckung brauchte Habenhausen zur Verzweiflung, dazu passte im Angriff fast alles. Über 4:1 setzten sich die Gäste Mitte des ersten Durchgangs schon auf 11:2 ab. Nach dem 14:3 lautete der bemerkenswerte Halbzeitstand 21:5. Bis zur 40. Minute und dem 28:8 machte Hude/Falkenburg weiter ernst, danach ließ man den Abend sozusagen zwanglos ausklingen. „Wir haben noch einige Tore kassiert, das ist natürlich nicht so schön“, sagte Zwiener: „Aber man kann der Mannschaft nur ein Kompliment machen. Wir haben gezeigt, warum wir Tabellenführer sind.“