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Lokalsport Stenum trotzt allen Widrigkeiten

08.03.2015, 21:00 Uhr

Kreisliga-Titelkandidat VfL Stenum bezwingt Harpstedt auf schwerem Geläuf mit 3:1. Dabei fallen zwei Eigentore – eins auf jeder Seite.

Mit einem verdienten 3:1 (3:1) über den Harpstedter TB haben die Kreisligafußballer des VfL Stenum ihre Titelambitionen untermauert. Für die Turnerbündler dürfte der Meisterschaftszug hingegen mit dieser Pleite endgültig abgefahren sein.

Im ersten Durchgang hatten beide Mannschaften auf einem schwer bespielbarem Nebenplatz ihre Probleme. Die Stenumer kamen mit dem Gegenwind zunächst nicht zurecht. Die Gäste hielten ordentlich mit, waren aber nur bei Standards gefährlich. Die Stenumer Führung resultierte aus einem Freistoß, den Lennart Höpker in das Tor verlängerte. Für den Ausgleich zeichnete Kevin Gerlach mit einem Eigentor verantwortlich. Die Hausherren zeigten sich aber wenig geschockt und durften sich nach einer feinen Einzelleistung von Christoph Pospich über die erneute Führung freuen. Eine Minute vor dem Seitenwechsel fiel die Vorentscheidung, denn Michael Würdemann unterlief ein Eigentor.

Metschulat: „Stenum hat verdient gewonnen“

Davon erholten sich die Harpstedter nicht mehr. Sie brachten im zweiten Abschnitt nichts mehr zustande. Die Hausherren kontrollierten die Partie und arbeiteten sich eine Fülle weiterer Einschussmöglichkeiten heraus. Im Abschluss haperte es aber und so war der Pausen- auch der Endstand. Im ersten Pflichtspiel nach der Winterpause zeigten die Platzherren schon eine gelungene Vorstellung, werden sich in den kommenden Wochen aber noch steigern können.

Harpstedts Trainer Marcus Metschulat bescheinigte den Stenumern, verdient gewonnen zu haben. „Im ersten Abschnitt waren wir gleichwertig, haben unsere Chancen aber nicht so konsequent genutzt wie der Gegner. Dazu kam das Eigentor kurz vor der Pause. Im zweiten Abschnitt haben die Stenumer clever agiert und waren das deutlich bessere Team“, bilanzierte der Coach.

Gegenüber Thomas Baake war zufrieden. „Wir wollten einen guten Start hinlegen, und das ist uns gelungen. Auf diesem Untergrund war ein Kurzpassspiel kaum möglich. Doch heute zählt nur der Sieg und nicht dessen Höhe“, freute sich der Übungsleiter.