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Neues aus der Fußball-Szene Doppeltes Stadtduell und die dreifachen Rustlers

Von Klaus Erdmann | 18.04.2018, 15:52 Uhr

Am Wochenende spielen die besten Frauen- und Männermannschaften aus Delmenhorst und Cloppenburg gegeneinander. Die Familie Rustler erlebt in Großenkneten einen historischen Auftritt – die Randnotizen aus der Fußball-Szene.

Jugend trainiert für Olympia I. Beim Delmenhorster Kreisentscheid des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ haben auch Bekannte aus der Fußballszene das Geschehen verfolgt. Jahns Mannschaftsführerin Magdalena Flug beispielsweise und Stenums Leistungsträger Maximilian Klatte. Beide weilten im Stadion, weil sie im richtigen Beruf Lehrer sind: Flug am Willms und Klatte an der IGS.

Jugend trainiert für Olympia II. Beim Kreisentscheid Oldenburg-Land des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“, der in Ahlhorn stattfand, qualifizierten sich folgende Schulen für den Kreisgruppenentscheid: Realschule Wildeshausen (Jungen, Wettkampfklassen II und III), DBG Ahlhorn (Mädchen II) und Gymnasium Wildeshausen (Mädchen III).

Cloppenburger Teams gastieren im Stadion. Die ranghöchsten Delmenhorster Mannschaften erhalten am Wochenende Besuch aus Cloppenburg. Die Zweitliga-Frauen des TV Jahn empfangen den BVC am Sonntag, 14 Uhr. Bereits am Samstag, 16 Uhr, erwartet Oberligist SV Atlas den BV Cloppenburg. Hier geht’s zum Themenportal des SV Atlas

Familiäres Gespann. Beim Kreisliga-Spiel TSV Großenkneten gegen Ahlhorner SV (Sonntag, 15 Uhr)kommt es zu einer Premiere, denn Sascha Rustler sowie dessen Söhne Jan-Luca (16) und Finn-Jarno (14) bilden das Schiedsrichter-Trio. „Das hat es im Kreis noch nicht gegeben. Ich habe ältere Schiedsrichter gefragt“, sagt Sascha Rustler, der wie seine Söhne den VfL Stenum vertritt.

Ina Timmermann im Stress. Über einen Mangel an fußballerischer Beschäftigung kann Ina Timmermann nicht klagen. Am Samstag siegte sie mit Werders B-Juniorinnen (Bundesliga) mit 2:1 beim FF USV Jena. Die Falkenburgerin wirkte während der gesamten 80 Minuten als Innenverteidigerin mit. Am Montag kam sie in der Schlussphase des Pokalspiels Stenum B-Junioren gegen Vorwärts Nordhorn (3:4) zum Einsatz. Dienstag folgte Training mit Werder und Mittwoch das Spiel der Stenumer C-Jugend in Wildeshausen. Am Freitag steht wieder Training bei Werder auf dem Programm und am Samstag gastieren die B-Juniorinnen des SVW beim Osnabrücker SC.

Christian Kaya pausiert. Christian Kaya legt eine Fußball-Pause ein. Der Grund: Tur Abdins Trainer unterzog sich am Montag einer Knie-Operation. „Aufgrund dieser Verletzung musste ich meine Spielerkarriere beenden“, sagte der junge Coach, dessen Vertreter Daniel Yousef mit. Kaya sammelte mit dem in der vergangenen Saison vom Abstieg bedrohten SV Tur Abdin in 22 Spielen 38 Punkte (Schnitt 1,7). Das Team belegt Platz fünf. Der SV Tur Abdin – mehr als nur ein Sportverein

Finale in Großefehn. Auf dem Großefehner Platz an der Voßkuhler Straße 3 findet am Donnerstag, 10. Mai (Christi Himmelfahrt), 14 Uhr, das Bezirkspokalfinale der B-Junioren statt. Teilnehmer sind JSG Großefehn (5:3 n. E. bei SG Emstek/Höltinghausen) und die Elf von Vorwärts Nordhorn, die sich durch ein 4:3 beim vorbildlich auftretenden VfL Stenum für das Endspiel qualifizierte.

Keine Meldungen für die 2. Liga. Kein Verein der Frauen-Regionalliga Nord hat für die in der nächsten Saison eingleisige 2. Bundesliga gemeldet. „Mit Henstedt-Ulzburg, uns und den aktuell führenden Mannschaften wird die nächste Regionalliga-Saison interessant“, meinte Jahns Trainer Claus-Dieter Meier.

Heimrecht für Abbehausen und Timmel. Im Halbfinale des Frauen-Bezirkspokalwettbewerbs stehen am Donnerstag, 10. Mai (Christi Himmelfahrt), 13 Uhr, folgende Spiele auf dem Plan: TSV Abbehausen – SV Olympia Uelsen, SG Timmel/Moormerland – SV DJK Schlichthorst.

Und zu guter Letzt. Trainer Uwe Erkenbrecher bleibt beim MTV Gifhorn, der am vorletzten Samstag zu einem 2:2 beim SV Atlas kam. Der gebürtige Delmenhorster würde auch im Falle des Oberliga-Abstiegs die Arbeit beim MTV fortsetzen. Gifhorn belegt den drittletzten und damit einen Abstiegsplatz. (Weiterlesen: Erkenbrechers Plan geht gegen Atlas voll auf)