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Niederlage in der Relegation TV Jahn Delmenhorst muss weiter um Landesliga zittern

Von Andreas Giehl | 10.05.2016, 17:55 Uhr

Tischtennis-Landesligist TV Jahn Delmenhorst hat sein Relegationsspiel gegen den TuS Sande II – den Vizemeister der Bezirksoberliga Nord – mit 6:8 verloren.

Der Tischtennis-Landesligist TV Jahn Delmenhorst hat sein Relegationsspiel gegen den TuS Sande II – den Vizemeister der Bezirksoberliga Nord – mit 6:8 verloren. Damit haben es die Jahn-Spielerinnen versäumt, selbst für Klarheit mit Blick auf die Ligazugehörigkeit in der kommenden Spielzeit zu sorgen. Sicher ist: Die Friesländerinnen spielen in der neuen Saison in der Landesliga. Die Jahn-Riege muss dagegen zittern. Jetzt darf aus einer höheren Staffel kein Team mehr zurückziehen.

Das 6:8 der Violetten war bezeichnend für das Auf und Ab in dieser Saison. „Wir haben in dieser Serie mehrere Spiele abgeliefert, wo wir uns gut verkauft haben, nur am Ende mit leeren Händen dastanden. Das war gegen Sande wieder der Fall“, erklärte Spitzenspielerin Wiebke Krüger. „Wir kennen Sande seit Jahren und wussten, dass es ohne Carolin Steineker gegen diese starke Mannschaft ganz schwer wird. Dafür haben wir unsere Sache gut gemacht.“

Bis zum 4:4 hält der TV Jahn Delmenhorst die Partie offen

Ihr Team hielt in der Rolle des gefühlten Außenseiters die Begegnung bis zum 4:4 offen. Auch Ersatzspielerin Irene Dölle war gut aufgelegt und steuerte in der Phase einen Einzelgewinn bei. Nur dann sorgten die Gäste mit drei Einzelsiegen in Folge für die Entscheidung. Obwohl Krüger und Miriam Hansen danach Moral zeigten und zwei Fünf-Satz-Siege feierten, war es hier bereits zu spät. Selbst wenn Irene Dölle das letzte Match gegen Martina Krieger gewonnen hätte: Bei einem 7:7-Remis wäre Sande aufgrund des Satzverhältnisses immer vorne gelegen.

Trotz dieser Pleite planen die Jahn-Damen die nächste Saison zunächst weiter in der Landesliga. Steigt Meister Molbergen in die Verbandsliga auf, dann wären (unter Vorbehalt) vier Plätze in der Landesliga frei. Zwei davon gehen direkt an die zwei Bezirksoberliga-Meister aus dem Norden und Süden: BW Borssum und TSV Venne. Den dritten bekommt Sande zugesprochen. Dessen Stellvertreter Jahn wäre als nächster an der Reihe.