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Norddeutsche Meisterschaften Ganderkeseer Leichtathleten gewinnen viele Titel

Von Klaus Erdmann | 30.06.2015, 19:35 Uhr

Die Leichtathleten der LGG Ganderkesee präsentierten sich bei den norddeutschen Meisterschaften 2015 der Senioren in Jüterborg in sehr guter Form. Gleich drei Titel gewann Silvia Braunisch.

Die für die LGG Ganderkesee startende Silvia Braunisch hat sich bei den norddeutschen Meisterschaften der Leichtathletik-Senioren in glänzender Form präsentiert und drei Titel errungen. In ihrer Altersklasse 55 gewann sie – jeweils mit klarem Vorsprung – den 100-, 200- und 400-Meter-Lauf. Ulrich Garde (Altersklasse 50) , der sich bei den Kugelstoßern behauptete, vervollständigte im brandenburgischen Jüterbog die LGG-Titelsammlung. Der Delmenhorster Geher Heiko Lersch (Ak 75), der den SV Brake vertritt, war hingegen vom Pech verfolgt und wurde disqualifiziert.

Braunisch läuft 400 Meter in 68,84 Sekunden

Braunisch beendete die 100 Meter nach 14,75 Sekunden und siegte damit vor Karin Grummert (SV GW Harburg, 16,06). Für die 200 Meter benötigte das LGG-Aushängeschild 29,95 Sekunden. Zweite wurde Dorit Stehr (LG Lüneburg, 34,14). Auch nach 400 Metern lautete die Reihenfolge Braunisch (68,84) vor Stehr (78,79). Ferner wurde Braunisch Erste im Weitsprung (4,24). Da dort nur zwei Athletinnen an den Start gingen, wurde kein Titel vergeben. Im Hochsprung wurde sie Vizemeisterin (1,35).

Diana Garde holt Silber im Dreisprung

Ulrich Garde stieß die Kugel 14,02 Meter weit und wies damit gegenüber Karsten Schneider (SSV 91 Binz) neun Zentimeter Vorsprung auf. Bei den Diskuswerfern wurde Garde Dritter (35,12). Diana Garde (LGG, Altersklasse 45) landete beim Dreisprung auf Rang zwei (9,30), beim Hochsprung auf Platz drei (1,30) und beim Weitsprung auf Position fünf (4,53). Ihre Kollegin Inge de Groot (Altersklasse 60) nahm beim Diskus- (24,69) und Speerwurf (21,72) jeweils den ersten Platz ein. Bei den Kugelstoßerinnen wurde sie Vizemeisterin (8,94).

Geher Lersch hat Pech

Lersch zog sich vor dem 5000-Meter-Bahngehen beim Aufwärmen eine Zerrung zu. Nach zwei Runden wurde er verwarnt. Lersch: „Ich bin anschließend langsamer gegangen, um durchzuhalten.“ Vier Runden vor Schluss folgte die Disqualifikation. „Dann bin ich die 400 Kilometer zurückgefahren“, sagte er. Und: „In diesem Jahr werde ich keinen Wettkampf mehr bestreiten. Was im nächsten Jahr ist, müssen wir sehen.“