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Oberliga der Handballerinnen Hude will sich auch von Oldenburg nicht stoppen lassen

Von Daniel Niebuhr | 20.03.2015, 13:08 Uhr

In der Handball-Oberliga reisen die Frauen der HSG Hude/Falkenburg zum unberechnbaren VfL Oldenburg III. Grüppenbühren will in Cloppenburg nachlegen.

Thorsten Stürenburgs Terminplanung für Samstag ist durch den Arbeitsplan etwas durcheinander geraten. Der Polizist und Trainer der Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg ist im Dienst und muss auf seine geplante Reise ins westfälische Menden deshalb verzichten. Eigentlich wollte er sich dort das Handball-Spiel der HSG Menden-Lendringsen gegen den SC DJK Everswinkel anschauen; die Partie also, in der wohl der mögliche Gegner seines Teams in einer Relegation um die 3. Liga ermittelt wird.

Die Beobachtung wird Stürenburg also auf ein anderes Wochenende verschieben müssen, zunächst einmal will er mit den Huderinnen ohnehin die Teilnahme an besagter Relegation sichern. Auf dem Weg dahin macht Hude/Falkenburg am Sonntag ab 15.30 Uhr beim VfL Oldenburg III Station, eine Aufgabe, die die HSG auch nach fünf klaren Siegen nacheinander nicht im Vorbeigehen erledigen kann. „Das ist ein unberechenbarer Gegner. Es besteht die Gefahr, dass Drittligaspielerinnen aus dem zweiten Team zum Einsatz kommen“, erklärt Stürenburg. Machbar sei die Aufgabe gegen verstärkte Oldenburgerinnen aber definitiv, auch ohne die verletzte Jessica Galle: „Es gibt keinen Grund, Angst zu haben.“

Im Moment ist der Tabellenführer zwei Minuspunkte besser als Verfolger VfL Stade. Falls es zur Meisterschaft reichen sollte, rechnet Stürenburg damit, dass die Relegationsspiele – trotz einer Klage der Landesverbände – auch stattfinden. „Es sieht so aus. Wir haben also noch sieben Endspiele in der Oberliga – und dann hoffentlich noch zwei in der Relegation.“

Mit solchen Sorgen muss sich die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg nicht befassen. Der Oberliga-Vorletzte hat aus eigener Kraft kaum noch Chancen auf den Ligaverbleib, seit vergangenem Sonntag und dem 24:22 gegen Werder Bremen II aber immerhin beste Laune. „Jetzt wollen wir nachlegen“, sagt Trainer Stefan Buß vor dem Spiel beim TV Cloppenburg am Samstag (17 Uhr).