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Oberliga-Handballerinnen gefordert Topspiel für Hude/Falkenburg

Von Klaus Erdmann | 09.01.2015, 18:05 Uhr

Die Oberliga-Tabellenführung ist für die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg am Samstag in Gefahr. Habenhausen will dem Team von Thorsten Stürenburg ein Bein stellen.

Dem ersten Spiel nach der Weihnachtspause blickt Thorsten Stürenburg mit einer gehörigen Portion Gelassenheit entgegen. Dazu hat der Trainer der Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg allen Grund. Zum einen führt seine Mannschaft das Feld 19:1 Punkten an und auf der anderen Seite kann die HSG die Partie beim Tabellenvierten ATSV Habenhausen, die am Samstag um 19.30 Uhr beginnt, wohl in Bestbesetzung bestreiten.

Nach dem 30:15, mit dem die HSG am 14. Dezember Schlusslicht GW Mühlen aus der Halle fegte, folgte eine Unterbrechung. „Ab dem 4. Januar gab es ein kleines Trainingslager in Hude“, berichtet Stürenburg. Zwischenzeitlich verfügte der Trainer – krankheitsbedingt – nur über einen dezimierten Kader. Dieser unerfreuliche Zustand liegt hinter dem Team. Stürenburg: „Ich gehe davon aus, dass in Habenhausen alle dabei sind.“

Stürenburg sieht 32:13 im Pokal nicht als Maßstab

Der Gastgeber, sagt er, spiele eine „harte Abwehr“, gehe ein hohes Tempo und sei im Angriff nicht zu unterschätzen. Im Pokalwettbewerb trafen die beiden heutigen Konkurrenten bereits aufeinander. Mit einem 32:13 (14:6) zog die HSG am 21. Dezember in die Endrunde des Wettbewerbs ein. „Das Pokalspiel darf aber kein Maßstab sein“, unterstreicht der Trainer. Er fordert: „Wir müssen konzentriert sein und sicher stehen.“

Die Begegnung in Habenhausen läutet eine wichtige Phase ein. Noch in diesem Monat folgen das Heimspiel gegen Werder Bremen II (18. Januar), der Auftritt beim Landkreis-Rivalen HSG Grüppenbühren/Bookholzberg (23.) und das Gipfeltreffen beim VfL Stade (31.). Der hartnäckigste Verfolger hat es bislang auf 18:2 Zähler gebracht. „Wir dürfen nicht sagen, dass Stade ganz wichtig ist. Wenn wir zweimal verlieren, ist Stade ganz unwichtig“, gibt Stürenburg die Marschroute aus. Einen Ausrutscher könne man sich erlauben, sagt er. „Den wollen wir uns ganz lange aufsparen“, fügt er lachend hinzu.