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Oberliga-Relegation der MJB HSG Delmenhorst und TV Neerstedt hoffen auf Runde drei

30.05.2017, 23:35 Uhr

Die männliche Handball-B-Jugend der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg ist in der zweiten Relegationsrunde zur Oberliga nach vier verlorenen Partien ausgeschieden.

Die HSG Delmenhorst und der TV Neerstedt, die in einer Dreiergruppe antraten (nachdem Georgsmarienhütte kurzfristig zurückgezogen hatte), mussten der HG Jever/Schortens, die sich für die Vorrunde zur Oberliga qualifiziert hat, den Vortritt lassen. Beide Mannschaften haben in der dritten Runde die letzte Chance, sich ebenfalls noch zu qualifizieren.

Die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg war mit einem sehr kleinen Kader und nur neun Akteuren angereist. Im ersten Spiel gegen den Klassenprimus OHV Aurich war die Mannschaft spielerisch und körperlich klar unterlegen und verlor mit 9:23. Auch in der zweiten Partie beim 8:19 gegen die HSG Schwanewede/Neuenkirchen wurden der Mannschaft von Trainer Andreas Dunkel ihre Grenzen aufgezeigt. Beim 11:15 gegen den TV Schiffdorf hielt man lange Zeit gut mit. Nachdem jedoch Hendrik Tolck wegen einer Verletzung in der zweiten Halbzeit ausfiel, geriet das Team doch noch auf die Verliererstraße. Im letzten Spiel beim 7:20 gegen den Handballverein Lüneburg wurde die Personelldecke noch dünner. Während Tolck nur noch sporadisch eingesetzt wurde, lief Yannik Strudthoff gar nicht mehr auf.

Der TV Neerstedt bereitete in eigener Halle der HSG Delmenhorst zunächst große Probleme durch das variable Angriffsspiel. Nach dem 5:5 legten die Delmenhorster aber zu und bekamen den gegnerischen Rückrum gut in den Griff. Beim 20:12 sah die HSG schon wie der sichere Sieger aus. Doch die Gastgeber, die von Trainer Björn Wolken betreut wurden, gaben sich noch lange nicht geschlagen, kämpften sich heran – um am Ende der Begegnung doch noch mit 21:23 zu verlieren. Auch beim 20:29 gegen die HG Jever/Schortens zeigte Neerstedt großen Kampfwillen, doch nach der Pause (13:14) setzte sich die HSG noch deutlich ab.

Die HSG Delmenhorst begann gegen Jever/Schortens höchst konzentriert und sicherte sich schnell einen 4:1-Vorsprung. In dieser kampfbetonten Partie schenkten sich beide Mannschaften nichts. Zur Pause lag die Mannschaft von Trainer Rolf von Lien, der seinen Sohn Tizian vertrat, mit 11:13 im Hintertreffen. Anschließend jedoch verloren die HSG Jungen völlig den Faden, scheiterten häufig am gut aufgelegten gegnerischen Torhüter. Die Abwehr wackelte bedenklich. Jever/Schortens zog Tor um Tor davon und gewann deutlich mit 24:14.