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Oberligen der Volleyballer Sieg und Niederlage für die Mannschaften der VG

Von Klaus Erdmann | 17.12.2018, 20:17 Uhr

Die Oberliga-Männer der Volleyballgemeinschaft Delmenhorst-Stenum setzen sich beim führenden VfL Wildeshausen mit 3:2 durch. Die Damen, die ebenfalls in der Oberliga spielen, kassieren bei Tabellenführer TG 1860 Münden ein 0:3.

Ausgerechnet beim Spitzenreiter und Nachbarn VfL Wildeshausen haben die Oberliga-Männer der Volleyballgemeinschaft (VG) Delmenhorst-Stenum Nervenstärke bewiesen. Nach einem spannenden Treffen siegten sie mit 3:2 (25:17, 21:25, 25:17, 20:25. 16:14). Die Frauen der VG, ebenfalls Oberligist, enttäuschten hingegen. Sie kassierten bei der führenden TG 1860 Münden ein 0:3 (17:25, 20:25, 18:25).

Delmenhorst-Stenum wehrt drei Matchbälle ab

„Zum Schluss war die Mannschaft nervenstark“, freute sich VG-Trainerin Susanne Schalk. In der Tat: Nachdem im Tiebreak zunächst die SG und dann der VfL mit vier Punkten geführt hatte, legte der Tabellenführer das 14:11 vor. Nach drei abgewehrten Matchbällen gewann der Gast mit 16:14. „In dieser Phase hat Dustin Hoffmann stark aufgeschlagen“, lobte Schalk.

Die Trainerin zeigte sich nach dem 3:2, das dem Team den zweiten Saisonsieg bescherte, natürlich erleichtert, stellte aber auch fest: „Wir hätten klarer gewinnen müssen. Die Mannschaft ist überlegen aufgetreten, war aber in den wichtigen Momenten zu unkonzentriert.“ Dem deutlichen 25:17 im ersten Satz folgte ein 21:25. Die Angaben, so die Trainerin, seien nicht gut gekommen. Und es seien Eigenfehler aufgetreten, die die Spieler zuvor nicht gezeigt hätten. Durchgang drei ging erneut klar an Delmenhorst-Stenum (25:17). Schalk: „Die Angaben kamen besser und der Block war superstark. Mit Florian Doig hatten wir einen überragenden Diagonalangreifer.“ Im vierten Satz habe die VG Pech mit dem Schiedsgericht gehabt. Die Trainerin: „Es sind gefühlt vier, fünf Bälle gegen uns gegeben worden, die man auch andersrum hätte pfeifen können.“ Am Ende hieß es 20:25.

Es war der letzte Auftritt der Männer in diesem Jahr. „Die Weihnachtspause ist verdient“, betonte Schalk. Ab Freitag, 4. Januar, findet wieder Training statt. Am Samstag, 26. Januar, 15 Uhr treten die VG-Männer, die den Relegationsplatz belegen, beim TuS Bersenbrück an.

VG-Spielerinnen fehlt Selbstvertrauen

„Es war eins der schlechtesten Saisonspiele“, kommentierte Trainer Kai Stöver das 0:3 der Frauen bei Tabellenführer TG 1860 Münden. 0:6, 2:9, 4:14 – die VG fand schwer ins Spiel. Erst Mitte des ersten Satzes, so Stöver, dem nur acht Spielerinnen zur Verfügung standen, sei man besser reingekommen. Dennoch verlor die VG mit 17:25. Der zweite Durchgang (20:25) verlief ähnlich. Delmenhorst-Stenum lag eingangs mit 0:3, 2:12 und 3:12 zurück. „Wir haben keinerlei Druck auf den Gegner ausgeübt, weder mit den Aufschlägen, noch mit den Angriffen“, sagte der Coach. Danach habe es „etwas besser“ ausgesehen, doch nach 4:3 geriet die Mannschaft mit 4:8 in Rückstand. Endstand: 18:25. Stöver: „Die Spielerinnen können derzeit nicht umsetzen, was ich sage. Es fehlt das Selbstvertrauern.“

Die VG-Frauen, Vorletzter, absolvieren in diesem Jahr noch einen Heimspieltag. Am Samstag empfangen sie in der Halle an der Uhlandstraße GfL Hannover und SG Karlshöfen/Gnarrenburg. „Uns steht schwere Arbeit bevor. Wir müssen uns deutlich besser präsentieren als zuletzt“, betont Stöver. Immerhin, ergänzt der Trainer, habe man die beiden Siege zuhause geholt.