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Platz zwei auf Norderney Stenums F-Jugend Vizemeister am Strand

Von Daniel Niebuhr | 06.06.2015, 19:10 Uhr

Die F-Jugend-Fußballer des VfL Stenum werden bei der Beachsoccer-Landesmeisterschaft auf Norderney erst im Finale gestoppt. Die C-Juniorinnen holen Platz drei.

Die Sache mit dem Strand hatten sich die Fußballer des VfL Stenum irgendwie anders vorgestellt. Als die F-Jugend und die C-Juniorinnen beim Beachsoccer Junior Fun Cup auf Norderney antraten, goss es in Strömen – doch der Regen konnte die VfL-Kicker nicht stoppen. Die Stenumer stürmten bei der offiziellen Beachsoccer-Landesmeisterschaft bis ins Endspiel und jubelten über den Vizetitel, die C-Mädchen schafften es auf Rang drei. Norderney war auch bei schlechtem Wetter offensichtlich eine Reise wert. „Das Turnier musste wegen eines Gewitters sogar unterbrochen werden“, berichtet F-Jugend-Coach Harald Hoffmann. Aber wer durchhielt, sei mit „spannenden Wettkämpfen vor herrlicher Kulisse“ belohnt worden.

Halbfinalsieg gegen Werder

Besonders sein Team kam auf dem ungewohnten Untergrund bestens zurecht. In der Vorrunde spielten die Rot-Weißen stark auf und sicherten sich Rang eins. Im Viertelfinale beendete Hoffmanns Mannschaft den Titeltraum des Gastgebers und schlug den TuS Norderney mit 2:0. Im Halbfinale wurde dann der Nachwuchs des Bundesligisten Werder Bremen ebenfalls mit 2:0 ausgeschaltet. Erst im Finale musste Stenum der Spielvereinigung Emsdetten 05 den Vortritt lassen – das entscheidende Tor bei der 0:1-Niederlage fiel nach einer Ecke und war der einzige Stenumer Gegentreffer im ganzen Turnier. „Die Enttäuschung saß erst tief, aber schon bei der Siegerehrung gab es nur strahlende Gesichter“, erzählt Hoffmann.

C-Mädchen scheitern im Siebenmeterschießen

Auch den C-Juniorinnen gelang der Sprung auf das Podest. Die erste Mannschaft kämpfte sich ins Halbfinale und scheiterte gegen Norderney erst im Siebenmeterschießen mit 1:3. Im Spiel um Platz drei machten die Stenumerinnen in der regulären Spielzeit alles klar und gewannen mit 3:0. Das zweite Team spielte in der Vorrunde gut mit, schied aber knapp aus – als beste drittplatzierte Mannschaft.