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Pleite gegen Bümmerstede FC Hude erlebt Fehlstart in die Bezirksliga

Von Daniel Niebuhr | 06.08.2016, 01:18 Uhr

Mitaufsteiger Blau-Weiß Bümmerstede zeigt dem neuen Fußball-Bezirksligisten FC Hude die Grenzen auf. Neu-Trainer Janßen sieht sich in seinen Warnungen bestätigt.

Als das erste Bezirksliga-Tor in Hude nach zehn Jahren fiel, hakte die Technik noch ein wenig. Aus den Lautsprechern im Waldstadion kam erst nur ein Quietschen, bevor man den Sprecher hörte; vielleicht lag es daran, dass er den Treffer eines Spielers von Gegner Blau-Weiß Bümmerstede durchsagen musste. Als Metapher passte das ganz gut zum Freitagabend: Beim FC Hude muss man sich an die Fußball-Bezirksliga erst noch gewöhnen.

Kein gutes Debüt für Neu-Trainer Janßen

Schlimmer als die minimalen Tonprobleme fanden die 200 Zuschauer vermutlich den Auftritt des Neulings, der im Aufsteiger-Duell gegen die cleveren Oldenburger kaum eine Chance hatten. Das 1:4 (1:2) war am Ende nicht einmal zu hoch ausgefallen, Bümmerstede war einfach deutlich besser. „Ich habe ja gesagt, dass wir uns auf ein anderes Tempo einstellen müssen, das hat sich bestätigt“, fand Hudes Neu-Trainer Steffen Janßen nach seinem missratenen Debüt.

Wilde Fehlpässe am eigenen Strafraum

In der ersten halben Stunde, das musste man seiner Mannschaft zugute halten, hatte sich ein solch ernüchternder Start noch nicht wirklich abgezeichnet. Bümmerstede stand tief hinten drin, Hude hatte viel Ballbesitz und einige Halbchancen, die Mut machten. Die Hintermannschaft allerdings war besonders beim Spielaufbau eine Gefahrenquelle für sich selbst, hanebüchene Querpässe in die Füße des Gegners gab es regelmäßig.

Nach zehn Minuten profitierte Marvin Krone davon, der einen schnellen Gegenangriff zur Gäste-Führung abschloss. Hude fand durch eine im Tor landende Freistoßflanke von Ole Schöneboom in der 26. Minute aber zurück ins Spiel, ehe ein weiterer Fehlpass am eigenen Strafraum zum 1:2 durch Rüstem Ersu führte (40.). Nach dem Bümmersteder 3:1 durch einen 30-Meter-Freistoß von Mascholino Dusbaba (47.) wurde es für die Gastgeber immer schwerer. Eine Ecke von Cüneyt Yildiz an den Pfosten war noch die beste Chance. Den Schlusspunkt setzte Bümmerstedes Simon Hopster in der Nachspielzeit.