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Preis der Besten in Warendorf Rebecca Horstmann empfehlt sich erneut für die EM

Von Katrin Brandes | 30.05.2016, 21:22 Uhr

Mit ihrem Wallach Friend of Mine ist Dressurreiterin Rebecca Horstmann (RV Ganderkesee) nach Rang drei beim Preis der Besten in Warendorf für die internationale Juniorentour nominiert worden. Nicht ganz so gut lief es für Vereinskollegin Marie Schreiber in der Vielseitigkeit.

Und sie ist wieder vorne mitgeritten: beim Preis der Besten in Warendorf sicherte sich Rebecca Horstmann (RV Ganderkesee) auf ihrem Friend of Mine Rang drei im Finale. Im Starterfeld von 20 Junioren-Dressurreiterinnen erreichte sie auf dem selbst gezogenen Oldenburger Wallach 71.342 Prozent und empfahl sich erneut für die diesjährigen Europameisterschaften. Der Sieg ging an Semmieke Rothenberger (Bad Homburg) auf Geisha vor Hannah Erbe auf Carlos, die für den Förderkreis Dressur Neuss startete. (Weiterlesen: Rebecca Horstmann in guter Form)

Alle drei Reiterinnen sind nach diesem Erfolg für die Nationenpreismannschaft bei den Future Champions in Hagen benannt worden und mit acht weiteren Reitern für die internationale Juniorentour nominiert worden. „Wir gehen das ganze Schritt für Schritt langsam Richtung Europameisterschaften und versuchen ganz entspannt zu bleiben“, freut sich Rebeccas Mutter Anne Horstmann. (Weiterlesen: Reit-Talent Rebecca Horstmann in Frankreich erfolgreich)

Marie Schreiber und Loort Fleddermann im Pech

Nicht ganz so gut lief es für Vereinskameradin Marie Schreiber in der Pony-Vielseitigkeit. Auf ihrem Cool Man erreichte sie nach Dressur, Gelände und Springen Rang 14 außerhalb der Platzierung – auch, weil Schreiber mit ihrem Pony zwei Verweigerungen im Gelände hatte. Das Paar schied deshalb im Gelände aus. Aus diesem Missgeschick will Schreiber nun arbeiten, um für die weiteren Geländeprüfungen im Sommer gerüstet zu sein.

Auch Loort Fleddermann (Hude) lag das Gelände auf seinem bewährten Sportpartner Sandro nicht. „Er war im Gelände etwas zu langsam, da hat es einfach nicht gepasst“, erklärte seine Mutter Wiebke Tönjes-Fleddermann den glimpflichen Sturz ihres Sohnes.