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Reformen im Fußball Fusion der Kreise soll 2016/2017 in Kraft treten

Von Manfred Nolte | 26.01.2015, 16:09 Uhr

Die Vorsitzenden der Fußball-Kreise Oldenburg-Land/Delmenhorst, Ammerland, Friesland, Wilhelmshaven, Wesermarsch und Oldenburg-Stadt haben über eine Fusion gesprochen. Sie ist bereits für 2016/2017 geplant, die Vereine müssen aber noch zustimmen.

Die Fusion der Fußball-Kreise Ammerland, Friesland, Oldenburg-Stadt, Oldenburg-Land/Delmenhorst, Wilhelmshaven und Wesermarsch soll nach den Vorstellungen der Verantwortlichen bereits zum Spieljahr 2016/2017 in Kraft treten. Die einzelnen Kreise müssen noch die Zustimmung ihrer Vereine einholen, doch damit dürfte es keine Probleme geben.

In den kommenden Wochen werden sich die Fachausschüsse zu ihren nächsten Gesprächen treffen, um den Feinschliff für die Fusion zu erarbeiten. Das Modell, das momentan für den Herren-Spielbetrieb favorisiert wird, sieht vor, die drei bisherigen Kreisligen bestehen zu lassen, darüber allerdings eine weitere Liga zu schaffen. Diese soll mit den Absteigern aus der Bezirksliga sowie mit Vertretern der aktuellen drei Kreisligen bestückt werden. Diese Idee praktizieren die ostfriesischen Vereine bereits mit der „Ostfrieslandliga“.

Damit wäre im neuen Großkreis der Leistungssprung von der Kreis- in die Bezirksliga nicht mehr so gravierend. Unterhalb der Kreisligen soll alles so bleiben, wie es in der aktuellen Saison ist. Die Altkreise werden ihren eigenen Punktspielbetrieb beibehalten und so brauchen die Vereine nicht befürchten, dass die Anreisen zu den Spielen größer wird.