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Regionalligist in der Kaderplanung TV Jahn Delmenhorst verliert fünf Spielerinnen

Von Klaus Erdmann | 03.07.2018, 20:30 Uhr

Delmenhorst Die Fußballerinnen des TV Jahn Delmenhorst melden nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga fünf schmerzhafte Abgänge. Externe Neuzugänge meldet der Regionalligist (noch) nicht.

Nach dem „Abenteuer 2. Bundesliga“, das sie nach einem Jahr beendet haben, bestreiten die Fußballerinnen des TV Jahn ihre Punktspiele 2018/19 wieder in der Regionalliga. Wäre es nach sportlichen Maßstäben gegangen, hätten die Delmenhorsterinnen den Klassenverbleib als Zehnter erreicht. Doch aufgrund der Einführung der eingleisigen 2. Liga, die fünf Absteiger zur Folge hatte, musste der TVJ die zweithöchste Spielklasse verlassen.

Aber auch die Regionalliga bietet bekannte Namen. So bekommt es die Elf von Cheftrainer Claus-Dieter Meier, das am Montag in die Vorbereitung startet, mit Mit-Absteiger SV Henstedt-Ulzburg, SV Meppen II, Werder Bremen II, Holstein Kiel und FC St. Pauli zu tun. Walddörfer SV, TSV Limmer, VfL Jesteburg, TSG Burg Gretesch sowie die Aufsteiger TuS Schwachhausen und TuS Büppel komplettieren das zwölf Teams umfassende Feld.

In der Liga gegen St. Pauli und Holstein Kiel

Fünf Spielerinnen stehen nicht mehr zur Verfügung. Lena Funke, die 21 von 22 Punktspielen bestritten hat, wechselt zum DSC Arminia Bielefeld (Absteiger in die Regionalliga West). „Laura D’Elia geht für ein Jahr nach England und absolviert ein Praktikum“, informiert Bernd Hannemann, Co-Trainer und mit Petra Zimolong Leiter der Frauen-Fußballabteilung. Das Talent brachte es auf zehn Einsätze.

14 Nominierungen stehen bei Nele-Victorias Aufurth, die erst Ende des Jahres zum TV Jahn kam, zu Buche. Für sie, die in Hannover lebt und arbeitet, sei der zeitliche Aufwand zu groß, erklärt Hannemann. Winter-Zugang Bianca Becker kehrt nach zwölf Spielen zu Werder Bremen zurück. Malin Knodel (17 Einsätze) wolle, so Hannemann, ihre Ausbildung intensivieren. Sie fehlt vorerst. Hannemann: „Über Christina Bellinghoven habe ich keine Informationen.“ Die ehemalige Bundesliga-Spielerin, die seit Februar im Aufgebot stand, absolvierte acht Spiele. Ein weiteres Fragezeichen steht hinter Nahrin Uyar, die arbeitsbedingt nicht immer trainieren kann.

Göbel und Janning wieder dabei

Externe Zugänge meldet Hannemann (noch) nicht. „Viele Spielerinnen haben ein Probetraining absolviert. Wir haben viel geredet“, betont er. Mit vier Spielerinnen sei man noch in Gesprächen. Wer von ihnen beim Trainingsauftakt dabei ist, wisse er nicht. Aus der Zweiten (Landesliga) streben Julia Kastens und Mona Matzdorf den Sprung an. Ferner nimmt Meier B-Juniorinnen unter die Lupe. Als Rückkehrerinnen begrüßt er Sandra Göbel (lange Verletzungspause) und Lynn Janning (USA-Aufenthalt). Den ersten Test bestreitet Jahn am 15. Juli, 13 Uhr, in Sögel gegen den Zweitligisten SV Meppen.