Ein Angebot der NOZ

Reitertage des RC Hude Sportler und Veranstalter trotzen in Hude dem schlechten Wetter

Von Katrin Brandes, Katrin Brandes | 14.08.2017, 10:28 Uhr

Auf den gut bereitbaren Sandvierecken zeigte der RC Hude bei seinen Reitertragen, dass er eine gute Nachwuchsarbeit abliefert. Als Schleifensammler in Hude präsentierte sich unterdessen ein Bulgare.

Pünktlich zu den Siegerehrungen der Kreismeister am Sonntagnachmittag hatte der Wettergott mit den Huder Reitertagen endlich ein Einsehen und schickte die ersehnte Sonne. Nach viel durchwachsenem Wetter zeigte sich der Vorsitzende Oliver Fleddermann aber dennoch zufrieden: „Die Böden haben gut gehalten, großes Danke an alle Helfer.“

Waren fast alle Teilnehmer während ihrer Prüfungen nass wurden, freuten sich Einige aber dann über ein geplantes Bad: die Taufe der Kreismeister im Pool am Springplatz. Torsten Tönjes (RV Ganderkesee) als neuer Kreismeister Springen der Leistungsklassen 2-3 sprang gleich freiwillig rein, blieb aber stehen. Jochen Heinemann (Holle-Wüsting) und Antonia Busch-Kuffner (Ganderkesee) ließen es sich aber nicht nehmen, Tönjes noch nasser zu machen.

Antonia Busch-Kuffner weiter erfolgreich

Heinemann hatte auf Calexina Ganderkesees Nachwuchsreiterin Nina Meiners auf ihrer Emmi im Springen der Leistungsklassen 4-5 auf den Silberrang verwiesen. Die erst zwölfjährige Antonia Busch-Kuffner setzte sich mit Siegen in allen drei Wertungsprüfungen der Ponydressur auf Reitland’s Obama souverän gegen Vereinskollegin Nina-Sue Neumann auf SF Dark Royal durch.

Mit deutlichem Vorsprung holte auch ihre Vereinskameradin und Nachwuchsreiterin Lientje Kohlschein den Kreismeistertitel. Auf Giovanni erreichte sie mit 30,5 Punkten Platz eins vor Jette Lakeberg auf Nadeshi, die für den Gastgeber antrat. Mit der Dressurmannschaft gab es aber auch für sie den Kreismeistertitel. Gemeinsam mit Jantje Radel, Celine Burgdorf und Chiara Sophie Stöver holte das Team unter der Leitung von Katja Stöver in der Klasse A erneut den Sieg nach Hude.

Malin Ostermann siegt in der Leistungsklasse 5

Eine ganz knappe Entscheidung gab es in der Dressur der Leistungsklasse 5: Malin Ostermann (RV Grüppenbühren) sicherte sich zum ersten Mal den Kreismeistertitel auf Donnerlittchen mit nur 0,5 Punkten Vorsprung zu Merle Harfst auf Pavo aus Hude. Eine goldene Schleife gab es aber auch für sie: Harfst setzte sich im Stilspringwettbewerb vor Laurin Antz (RV Ganderkesee) auf Kaiser’s Lady durch, mit der dieser im Nachwuchschampionat siegte.

Ebenfalls auf den gut bereitbaren Sandvierecken entschied sich die Kreismeisterschaft in der höheren Dressur. Genau wie in der Teilprüfung der Klasse L platzierte sich die neue Meisterin Laura Warrelmann (Schönemoor) auf Dajour vor Anna-Lena Jerzembeck (Ganderkesee) auf Rio Donna und Jessica Schmidt auf Wie Du, die für Grüppenbühren an den Start ging. Von der Taufe verschont und als Erste auf dem großen Platz geehrt wurde die Krümelchampionesse: Charlotte Greta Wiedau siegte in der Führzügelklasse auf ihrer Honey. Die für Grüppenbühren startende kleine Reiterin strahlte vor Freude über das ganze Gesicht und war ganz stolz auf ihre Schärpe und Medaille.

RC Hude demonstriert seine gute Nachwuchsarbeit

Die gute Nachwuchsarbeit des RC Hude zeigte sich auch in Prüfungen der Klasse A*. In der Dressur gingen mit Marie-Pauline Philipp, Merle Harfst und Laura Lakeberg gleich Rang eins bis drei komplett an den Reitclub Hude. Dasselbe schafften im Springen die jungen Johanne Geue, Jette Lakeberg und Loort Fleddermann.

Als Schleifensammler zeigte sich auch Dimitar Kyuchukov (RSC Handorf-Langenberg). Der Bulgare siegte nicht nur in einem rasanten Stechen im schweren Abschlussspringen am Sonntag, auch in weiteren Springen ging kaum ein Sieg oder eine Platzierung an ihm vorbei.

Und auch der Spaß kam nicht zu kurz: im Kostümspringen setzte sich zwar Janina Hermann (Hohenböken) auf Luigi im Poncho als Schnellste durch. Hingucker aber war Keno Hermann (Hude), der sich im Brautkleid auf Concerto in den Parcours traute und Rang drei nach „Nonne“ Svenja Hempel auf Wodka und vor „Frosch“ Loort Fleddermann (alle Hude) auf Sir Henrie erreichte.