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Relegation zur Handball-Oberliga HSG Delmenhorst und TV Neerstedt scheiden aus

Von Simone Gallmann, Simone Gallmann | 26.05.2016, 17:48 Uhr

Aus der Traum von der Oberliga: Die B-Jugend-Handballer der HSG Delmenhorst und des TV Neerstedt sind in der ersten Runde der Relegation ausgeschieden.

Die B-Jugend-Handballer des TV Neerstedt und der HSG Delmenhorst sind in der ersten Qualifikationsrunde zur Oberliga ausgeschieden. Damit treten sie in der Saison 2016/2017 in der Landesliga an.

Ein Sieg reicht der HSG Delmenhorst nicht

Die HSG Delmenhorst zeigte im ersten Spiel gegen die HSG Schwanewede/Neuenkirchen, deren Verein das Erstrunden-Turnier ausrichtete, eine kämpferisch gute Leistung und siegte mit 15:14. Die Delmenhorster, die ohne ihren Trainer Andre Haake angereist waren und von Co-Trainer Colin Hörner betreut wurden, mussten viele Zeitstrafen einstecken, sodass es ihnen nicht gelang, sich abzusetzen. Trotzdem feierten sie einen knappen Erfolg. In der zweiten Partie traf die HSG auf den späteren Turniersieger, den VfL Fredenbeck. Der gewann verdient mit 17:14. Im ersten Durchgang hatten die Hörner-Schützlinge mitgehalten: Zur Pause stand es 8:8. In der zweiten Halbzeit ließen bei den Delmenhorstern die Kräfte nach. Daher mussten sie im letzten Spiel gegen den SV Werder Bremen mindestens ein Remis einfahren, um die nächste Qualifikationsrunde zu erreichen. Das klappte nicht. Die HSG verlor mit 17:23. Die Delmenhorster waren sehr nervös, leisteten sich daher zu viele Fehler. So fingen sie sich bis zur Pause einen vorentscheidenden Fünf-Tore-Rückstand ein.

TVN kassiert vier Niederlagen

Der TV Neerstedt musste in Oldenburg im ersten Spiel gegen das Team des Ausrichters, den TvdH Oldenburg, eine 4:17-Niederlage einstecken. Dem TVN gelang fast nichts. Auch in der zweiten Partie gegen die JSG Wilhelmshaven steigerten sich die Neerstedter nicht. Sie machten viel zu viele Fehler, sodass der Gegner ohne große Mühe zu einem 20:9-Erfolg kam. Gegen die HSG Verden-Aller lief es für den TVN zwar etwas besser, trotzdem kam die Mannschaft laut Trainer Thomas Logemann „nicht an die gewohnte Leistung heran“. Die Partie ging mit 12:17 verloren. Im letzten Spiel fehlte dem TVN-Team, das bereits ausgeschieden war, die Motivation: Es unterlag dem TV Schiffdorf mit 13:19.