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Renswoude Horste Trials 2018 Sandra Auffarth siegt – Tabea-Marie Meiners wird Fünfte

Von Lars Pingel | 04.06.2018, 23:51 Uhr

Die Vielseitigkeitsreiterinnen Sandra Auffarth und Tabea-Marie Meiners vom RV Ganderkesee waren bei den „Renswoude Horse Trials 2018“ erfolgreich. Doppelweltmeisterin Auffarth siegte mit Daytona Beach in einer internationalen Zwei-Sterne-Prüfung und belegte mit Quadro Porte zudem Rang sechs. Meiners wurde mit Luc M Fünfte.

Erfolgreiches Wochenende für Sandra Auffarth und Tabea-Marie Meiners vom RV Ganderkesee: Die Vielseitigkeitsweltmeisterin und das große Nachwuchstalent zeigten in der international besetzten Kurzprüfung auf Zwei-Sterne-Niveau (CIC**) der „Renswoude Horse Trials 2018“ starke Leistungen. Auffarth sicherte sich mit der siebenjährigen Oldenburger Stute Daytona Beach mit 28,50 Minuspunkten den Sieg. Mit dem Wallach Quadro Porte, den sie „Derry“ ruft, platzierte sie sich zudem auf Rang sechs (45,90). Meiners wurde mit Luc M starke Fünfte (38,40).

Zweiter Sieg in Folge für Auffarth mit Daytona Beach

Doppelweltmeisterin Auffarth hatte mit Daytona Beach bereits Anfang Mai im polnischen Sopot eine lange Zwei-Sterne-Prüfung (CCI**) gewonnen. Im niederländischen Rendswoude lag sie nach der Dressur der Kurzprüfung mit der Stute auf dem vierten Rang (25,30). Mit einer fehlerfreien Runde im Springparcours und einem Geländeritt ohne Hindernisfehler, nach dem sie 3,20 Minuspunkte für das leichte Überschreiten der vorgegebenen Zeit erhielt, schoben sich Auffarth und „Daytona“ auf Rang eins vor. Platz zwei belegte Europameisterin Ingrid Klimke (Münster) mit Asha P (29,10).

Auffarth hatte die Dressur mit Derry mit 33,90 Minuspunkten beendet. Im Springen kamen vier, im Gelände acht (für Zeitüberschreitung) hinzu. So belegte Auffarth mit dem sechsjährigen Oldenburger, der zum ersten Mal auf Zwei-Sterne-Niveau startete, den sechsten Rang. Das Fazit der Bergedorferin fiel positiv aus: „Es macht viel Spaß mit solch tollen Nachwuchspferden!“, schrieb sie auf ihrer Facebookseite.

Tabea-Marie Meiners behauptete sich in der starken Konkurrenz erstklassig. Nach der ersten Teildisziplin belegte sie mit 38,40 Zählern den 27. Platz. Dann blieb sie mit dem von ihrem Vater Dirk Meiners gezogenen Oldenburger Wallach im Springen und im Gelände ohne Hindernisfehler – und sie kam in der vorgegebenen Zeit über die Geländestrecke. Mit ihren 38,40 Strafpunkten kletterte sie mit Luc M bis auf Rang fünf.