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Rückkehr als A-Jugend-Coach Neitzel soll den Negativlauf bei der HSG Delmenhorst stoppen

Von Jörg Schröder und Simone Gallmann | 19.12.2016, 19:59 Uhr

Einen lockeren Erfolg haben die C-Jugend-Handballer der HSG Delmenhorst in der Oberliga eingefahren. Die Mädchen-Teams der HSG zeigten dagegen vor allem bei ihren Siebenmetern Nerven.

 Landesliga WJA

 Delmenhorst – VfL Oldenburg II 13:25 (4:10). 15 Minuten lang mussten die Fans der Delmenhorster auf den ersten Treffer warten. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte die HSG bereits zwei Strafwürfe vergeben und spielte im Angriff völlig ideenlos. Weil immerhin die Abwehr der HSG stabil stand, lag Oldenburg „nur“ mit 5:0 in Front. Mehr Sicherheit im Angriff gab der erste HSG-Treffer der Mannschaft aber nicht. Im Gegenteil: Sie verwarf bis zur Pause noch drei weitere Siebenmeter – und ging mit einem 4:10 in die Kabine. Nach dem Wechsel das gleiche Bild: Obwohl sich Oldenburg wahrlich nicht mit Ruhm bekleckerte, hatten die Gäste keine Probleme, den Sieg einzufahren – denn die HSG war im Angriff einfach zu ungefährlich. Nach der Winterpause übernimmt wieder Damen-Trainer Stefan Neitzel das Kommando bei der Mannschaft. Die Handball-Spielgemeinschaft hatte sich vor zwei Wochen vom bisherigen Trainer Marco Steiger getrennt. Die vergangenen beide Begegnungen hatte Lara Winkelmann das Coaching übernommen. Das Ziel ist klar: Nach sechs Niederlagen in Folge möchte Delmenhorst endlich wieder einen Sieg landen.

 Oberliga MJC

 Altenwalde-Otterndorf – Delmenhorst 28:36 (13:17). Delmenhorst brauchte zehn Minuten um zu seinem Spiel zu finden. Vor allem am Torwart der Gastgeber scheiterte die HSG oft. Während eines frühen Timeouts schien Trainer Tizian von Lien dann aber die richtigen Worte gefunden zu haben. Bis zur Pause setzte sich seine Mannschaft dank einer nun sehr konzentrierten Leistung mit vier Treffern auf 17:13 ab. In der zweiten Halbzeit hatte Delmenhorst seinen Gegner trotz zahlreicher Umstellungen und Spielerwechsel gut unter Kontrolle. Coach von Lien lobte das Team: „Alle Spieler haben überzeugt.“

 Landesliga WJC

 Delmenhorst – Phoenix Bassum/Twistringen/Syke 18:24 (10:12). Delmenhorst startete gut, hatte dann aber zunehmend Probleme, die Aufbauspielerin der Gäste in den Griff zu bekommen. Über 3:1, 8:11 und 10:12 (Pause) glich Delmenhorst durch ein Tor von Nele Stadtsholte auf 14:14 aus, doch über 20:15 tütete Phoenix schließlich den 24:18-Sieg ein. Das Genick brach den Gastgeberinnen schließlich ihre mangelhafte Chancenverwertung. Delmenhorst ließ nämlich diverse Großchancen (unter anderem fünf Siebenmeter) liegen.