Ein Angebot der NOZ

RW Hürriyet Delmenhorst Trainer Mete Döner hofft auf Neuzugänge

Von Manfred Nolte | 16.12.2015, 23:00 Uhr

Der Fußball-Kreisligist RW Hürriyet Delmenhorst hat Mete Döner als neuen Trainer vorgestellt. Der Delmenhorster Verein ist optimistisch, dass die Mannschaft, die den letzten Tabellenplatz belegt, den Ligaverbleib erreicht. Der neue Trainer will zuerst die Kondition verbessern.

Schon zum zweiten Mal in dieser Saison waren die Verantwortlichen des Schlusslichts der Fußball-Kreisliga auf Trainersuche. Sie ist wieder beendet: In Mete Döner präsentierte der Verein nach Chawkat El-Hourani und Murat Turan den dritten Trainer der laufenden Spielzeit.

Döner war trotz einer guten Ausbeute bei Hicretspor durch El-Hourani ersetzt worden.

Gespräche angekündigt

Vorstand, Spieler und Döner trafen sich in einem Delmenhorster Restaurant, wo der neue Coach sein Konzept vorstellte. 22 aktive Kicker und einige potenzielle Neuzugänge hätten teilgenommen, berichtete Döner. Er betonte, dass nicht die Mannschaft am schlechten Tabellenstand schuldig sei, sondern eher das Management. Es seien Versprechungen gemacht worden, die man nicht eingehalten habe. Zukünftig wird nur er für den sportlichen Bereich zuständig sein. „Wir müssen die alten Spieler halten und neue hinzu bekommen“, weiß Döner, dass es noch das eine oder andere Gespräch geben muss.

Hoffnung auf Ruhe im Umfeld

Sportlich sei der Kader von RW Hürriyet bestens aufgestellt. „Wenn alle an einem Strang ziehen, dann können wir den Klassenerhalt schaffen. In Bestbesetzung können wir mit allen Teams dieser Liga mithalten, doch dazu muss es im Umfeld ruhiger werden“, betonte der neue Übungsleiter.

Er weiß, dass er die Kondition vieler Spieler verbessern muss, doch bis zum Start in den zweiten Teil der Saison im Januar bleibt ihm dafür aber kaum Zeit.

Tritt auf die Euphoriebremse

Bei der Hallenkreismeisterschaft in Hude möchte er erste Akzente setzen. Bis dahin will er den einen oder anderen Neuzugang präsentieren. In Yakub Pektürk vom KSV Hicretspor steht einer schon namentlich fest. Mit drei weiteren Spielern werden Gespäche geführt. Döners Zusage gilt bis zum Saisonende. „Ich habe den Verantwortlichen klar gemacht, dass ein Abstieg nicht der Weltuntergang wäre“, tritt der neue Coach auf die Euphoriebremse.

Der Hürriyet-Vorstand freut sich über die Verpflichtung von Mete Döner. „Mete kennt Umfeld, Verein und fast alle Spieler bestens. Er ist die richtige Wahl und genießt unser vollstes Vertrauen“, sagt Obmann Ergün Günal. „Wir glauben an die Qualität unserer Mannschaft. Alle sind bis in die Haarspitzen motiviert und wollen da unten rauskommen“, unterstreicht der Fußballchef.