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Saisonstart der Keglerinnen SG Ganderkesee/Immer mit neuen Aktiven

Von Klaus Erdmann | 13.10.2016, 11:17 Uhr

Keglerinnen des ehemaligen Klubs Blau-Weiß Delmenhorst treten nun für die Spielgemeinschaft Ganderkesee/Immer in der Verbandsliga an.

Nachdem die Herren ihre ersten Punktspiele auf Verbandsebene bereits am 25. September absolviert haben, stehen für die Bohle-Keglerinnen die ersten Bewährungsproben in der Verbandsliga am Sonntag auf dem Programm. In Lüneburg bekommen es die Damen der SG Ganderkesee/Immer, die dem Sportkeglerverein (SKV) Delmenhorst und Umgebung angehören, mit dem TuS Bergen und der SG Este 75 Jork zu tun.

Aktive des aufgelösten Klubs Blau-Weiß Delmenhorst treten jetzt – mit Ausnahme der zu CON gewechselten Karin Hilgemeier – für die SG an. Albert Goldenstedt, 2. SKV-Vorsitzender, bedauert die Auflösung, betont aber auch, dass sich die Situation nicht verändert habe. Ganderkesee/Immer, so Goldenstedt, wolle offensichtlich nicht in die Bundesliga aufsteigen.

Neben Ganderkesee/Immer, Bergen und Jork komplettieren DKC von 1952 Hannover, SG Oldenburg, TSV Bülstedt/Vorwerk, KSG Uelzen und TSV Dauelsen das acht Konkurrenten umfassende Teilnehmerfeld. Weitere Punktspiele bestreitet der Delmenhorster Vertreter, bei dem Marianne Lübbering als Mannschaftsführerin fungiert, am 13. November (in Winsen), 5. Februar (in Uelzen) und 19. März (in Bremen, jeweils sonntags).

In der Verbandsoberliga der Herren trifft die SG CON/Varrel Delmenhorst am Sonntag in Brake auf die SG Oldenburg und die SG Junioren 60/alle Neun Nordenham. „Wenn wir mit 3:3 Punkten nach Hause fahren, sind wir glücklich“, meint Mannschaftsführer Dirk Breckling. Oldenburg, so berichtet er, habe personelle Probleme. „Die Nordenhamer haben zwei Nationalspieler. Wenn beide an Bord sind, wir es schwer“, fügt der Verantwortliche hinzu. Mit den 3:3 Punkten, die seine SG zum Auftakt eingefahren habe, sei er zufrieden: „Mehr haben wir uns nicht ausgerechnet.“ Personell, so Breckling, sehe es besser aus, denn erstmals seit vielen Jahren stünden sieben Spieler zur Verfügung.

Zweiter hiesiger Vertreter in der Verbandsoberliga ist der KSC Concordia Delmenhorst, der sich in Brake ebenfalls gegen SG Oldenburg und SG Junioren 60 bewähren muss. Concordia erwischte mit 0:6 Punkten einen Fehlstart.