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Samstag bei der SG Achim/Baden HSG Delmenhorst gastiert beim „Team der Stunde“

Von Klaus Erdmann | 10.03.2017, 21:21 Uhr

Die Oberliga-Handballer der HSG Delmenhorst plagen vor dem Auswärtsspiel bei der SG Achim/Baden am Samstag (19 Uhr) Personalprobleme.

Die letzten Leistungen der SG Achim/Baden nötigen Andre Haake Respekt ab: „Das ist die Mannschaft der Stunde.“ Fakten geben dem Spielertrainer des Handball-Oberligisten HSG Delmenhorst, der heute ab 19Uhr in der Halle des Achimer Gymnasiums gastiert, Recht. So sammelten die Hausherren zuletzt 13:5 Punkte. Und: Unter der Regie von Coach Tobias Naumann, der im Dezember Steffen Aevermann ablöste, hat die SG keinen Auftritt vor heimischer Kulisse verloren (7:1 Zähler).

„Achim/Baden hat eine gute Mannschaft, die einen schnellen Ball spielt“, berichtet Haake. In früheren Partien habe man sich auf die 5:1-Deckung gut einstellen können, aber: „Jetzt setzt man auf eine defensivere 6:0-Variante.“ Es fällt auf, dass die SG mit 573:567 Toren den stärksten Angriff und die zweitschwächste Abwehr stellt. Haake: „Hier müssen wir ansetzen. Wir müssen das Spiel in der Abwehr gewinnen.“

Das Abstiegsgespenst bei der HSG Delmenhorst bleibt hartnäckig

Immerhin hat seine Mannschaft innerhalb eines Jahres sämtliche drei Punktspiele gegen den heutigen Gegner gewonnen. „Achim liegt uns“, sagt Haake. „Aber es ist jetzt ein komplett anderes Spiel.“

Nach dem 23:27 gegen Cloppenburg (Haake: „Wir haben uns zu viele Abschlussfehler erlaubt und hatten kein Glück mit den Schiedsrichtern“) belegt die HSG mit 12:26 Punkten den drittletzten Rang. Fredenbeck II hat sich durch das 30:22 gegen Edewecht bis auf einen Zähler herangeschoben. Das Abstiegsgespenst ist hartnäckig.

Zu allem Überfluss begleiten die HSG auch noch personelle Probleme. Der Langzeitverletzte Christopher Hartwig fällt nach wie vor aus. Ferner fehlen Tim Kieselhorst (beruflich verhindert) und Alexander Schöps (Urlaub). Hinter den grippegeschwächten Jörn Janßen, Tobias Schenk, Stefan Timmermann und Dominik Ludwig stünden Fragezeichen, sagt Haake. Immerhin kehrt Niclas Schanthöfer eventuell in den Kader zurück.