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Schlusslicht optimistisch SF Wüsting glauben an Verbleib in der Kreisliga

Von Manfred Nolte | 30.04.2015, 14:00 Uhr

Die SF Wüsting-Altmoorhausen belegen vier Spieltage vor dem Saisonende den letzten Tabellenplatz in der Fußball-Kreisliga. Sie treffen allerdings noch auf die ebenfalls vom Abstieg bedrohten Mannschaften. Sollte sein Team aber doch absteigen, bleibt es zusammen, erklärt SF-Trainer Volker Golde.

Die Kreisliga-Fußballer der SF Wüsting-Altmoorhausen tragen die Rote Laterne, doch Trainer Volker Gode und seine Spieler haben die Hoffnungen, sich den Verbleib in der Staffel sichern zu können, längst noch nicht aufgegeben. Am Sonntag, 15 Uhr, wollen sie versuchen, ihre Position im Heimspiel gegen den TV Dötlingen zu verbessern. Danach stehen für die Sportfreunde noch die Duelle gegen die ebenfalls gefährdeten Teams auf dem Plan.

„Drei Endspiele“

Der TV Falkenburg (8. Mai) und der KSV Hicretspor (31. Mai) kommen nach Wüsting. Außerdem muss die SFW-Mannschaft auch noch beim TV Jahn antreten (17. Mai). „Das sind natürlich drei Endspiele. Ich bin mir sicher, dass wir da bestehen können“, blickt Gode voraus. „Wenn wir uns in diesen Partien aber nicht durchsetzen, haben wir den Klassenverbleib auch nicht verdient“, spricht der Übungsleiter Klartext. Vorbeisein müsse es mit Sprüchen wie: „Wir waren die bessere Mannschaft, haben unsere Chancen aber nicht genutzt“.

Kaum Neuzugänge

Die Wüstinger haben es schwer, in dieser Liga mitzuhalten. „Wir liegen am äußeren Rand des Kreisgebietes und haben kaum Chancen, Spieler aus fremden Vereinen zu bekommen“, erklärt Gode. Kicker, die seinem Team wirklich helfen könnten, wechseln lieber zu den großen Nachbarn FC Hude und TV Munderloh. „Die haben ganz andere Möglichkeiten. Es ist ja nicht so, dass ich mich nicht um Neuzugänge bemühen würde, doch womit soll ich die locken.“ Wüsting besitze zwar eine herrliche Sportanlage, doch es würden keine Gelder an Spieler gezahlt. Die einzigen Zugänge habe man Freundschaften eigener Akteure mit Spielern fremder Vereine zu verdanken.

Am Sonntag Heimspiel gegen Dötlingen

„Ansonsten müssen wir mit Jungens aus eigenen Reihen oder dem Huder Raum klar kommen. Der Verein besitzt drei Herrenmannschaften, doch die Zahl Kreisliga tauglicher Spieler hält sich in Grenzen. Ausfälle von Leistungsträgern sind einfach nicht zu verkraften“, schildert der Coach seine Nöte. Seine Hoffnungen gelten nun dem Nachwuchs aus eigenen Reihen. Den einen oder anderen A-Juniorenspieler hat er bereits zum Training bestellt. „Wenn wir starke Youngster haben, stehen die Nachbarvereine zwecks Abwerbung sofort auf der Matte“, weiß Gode, dass er in dieser Hinsicht vielleicht ganz schlechte Karten hat. Er hofft am Sonntag auf einen Dreier gegen Dötlingen, um das ebenfalls vom Abstieg bedrohte Trio unter Druck zu setzen.

Sollte es mit dem Klassenerhalt trotz allem Optimismus allerdings doch nicht klappen, werde es einen neuen Anlauf geben. Die Stimmung innerhalb der Mannschaft sei bestens, und das Team würde auch bei einem Abstieg zusammen bleiben, sagt Gode.