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Sechs Tore gegen KSV Hicretspor Die Gala des Ahlhorners Stefan Rupprecht

Von Manfred Nolte | 04.10.2015, 21:26 Uhr

Bernd Meyer hat beim Fußball-Kreisligisten Ahlhorner SV mit einem 6:1 über den KSV Hicretspor einen glänzenden Einstand als neuer Trainer gefeiert. Der SV Tungeln hat die Rote Laterne durch ein 5:2 über die SVG Berne an RW Hürriyet weiter gereicht. 2:2 haben sich der TV Dötlingen und der SV Baris getrennt.

 Dötlingen - Baris 2:2 (0:1). Lange Zeit sahen die Gäste wie der Sieger aus. Tolga Caki und Dimitrios Kocyr hatten für ein 2:0 gesorgt und weitere Chancen wurden vergeben. In der Schlussviertelstunde machte sich ein Kräfteverschleiß deutlich bemerkbar. Die Hausherren bekamen Oberwasser. „Es ist natürlich bitter, wenn du in einer langen Nachspielzeit den Ausgleich kassierst, doch meine Spieler waren kräftemäßig am Ende“, sagte Baris-Coach Önder Caki, der einmal mehr zahlreichen Ersatz stellen musste. Der TV Dötlingen spielte in der Schlussphase seine bessere Kondition aus und schaffte durch Jan Mewis (74.) und in der vierten Minute der Nachspielzeit durch Jonas Krumland den Ausgleich.

 Ahlhorn - Hicretspor 6:1 (3:1). Der Trainerwechsel schien die Ahlhorner beflügelt zu haben, denn sie lieferten eine Spitzenleistung ab. Der Kantersieg hat einen Namen, denn Stefan Rupprecht markierte alle sechs Tore für den Absteiger. Dabei gelang ihm in jeder Halbzeit ein lupenreiner Hattrick, wobei er für den ersten ganze acht Minuten benötigte. Das zwischenzeitliche 1:3 hatte Izett Saglam per Strafstoß erzielt. Den Ahlhorner Verantwortlichen fiel ein dicker Stein vom Herzen. Der Anschluss an das Mittelfeld ist geschafft. Hicret liegt noch einen Punkt vor dem ASV, hat nach einem Traumstart aber mächtig abgebaut und droht, durchgereicht zu werden.

 Tungeln - Berne 5:2 (2:2). Ein Befreiungsschlag für die Hausherren: Die Gäste waren durch Fabian Neumann zur Führung gekommen, doch Marco Gruel glich im Gegenzug aus. Auch das 2:1 markierte Gruel, ehe Stefan Keil zum 2:2-Pausenstand einnetzte. Kurz nach Wiederbeginn traf Maik Böttcher für die Gastgeber. Danach gab es eine Partie mit einer Fülle von Torchancen aus beiden Seiten, wobei die Berner zwei Alutreffer beklagten. Carsten Winter und Malte Pöpken sorgten für einen etwas zu hoch ausgefallenen Sieg der Tungelner. Überragender Akteur beim Sieger war Torhüter Pascal Götz, der beim 2:1 einen Elfmeter parierte. „Wir sind die Schlussleuchte los, das wird uns beflügeln“, freute sich Tungelns Coach Michael Leverenz.