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Sonntag beim Bremer HC II HC Delmenhorst hat die Oberliga fest im Visier

Von Klaus Erdmann | 18.11.2016, 09:18 Uhr

Die Hockey-Verbandsligist HC Delmenhorst peilt die Rückkehr in die Oberliga an. Friedemann Brockmeyer kehrt in den großen Kader des HCD zurück. Trainer Ulli Hader betrachtet Vahr II, BHC II und SWB als Hauptkonkurrenten.

„Wir werden alles daran setzen, aufzusteigen.“ Keine Frage: Ulli Hader, Trainer der Herren des Hockey-Clubs Delmenhorst (HCD), und dessen Schützlinge nehmen den Aufstieg in die Oberliga Niederachsen/Bremen fest ins Visier. Am Sonntag, 13 Uhr, startet die Mannschaft mit dem Gastspiel beim Bremer HC II in die Verbandsliga-Saison.

In der letzten Hallensaison sicherte sich Delmenhorst in der 1. Verbandsliga Bremen souverän den Titel. Das Aufstiegsspiel zur Oberliga ging jedoch gegen den Niedersachsen-Ersten DHC Hannover II mit 3:10 (1:2) verloren. Der enttäuschte Hader sprach Ende Februar von einem „verschenkten Jahr“.

HC Delmenhorst ist personell gut aufgestellt

Ein solches Jahr wollen sie beim HCD jetzt natürlich vermeiden. Die Mannschaft ist gut aufgestellt, weiß jedoch, dass kein Spaziergang auf sie wartet. Der Trainer: „Gegen den Club zur Vahr II wird es brutal schwer.“ Und auch den Bremer HC II und Schwarz-Weiß Bremen dürfe man nicht unterschätzen. „Die aktuelle darf man nicht annähernd mit der letztjährigen Liga vergleichen, da die drei Hauptkonkurrenten neu dazu gekommen sind“, sagt Hader.

Gegen zwei dieser drei Hauptkonkurrenten bestreitet der HCD die Auftaktspiele. Nach dem Auftritt am Sonntag beim Bremer HC II stellt sich eine Woche später Vahrs Zweite in der Halle Am Wehrhahn vor (13 Uhr). Neben den erwähnten Teams bilden HC Moormerland und Wilhelmshavener THC das Sechser-Feld. Das letzte HCD-Treffen findet am Sonntag, 12. Februar 2017, bei SW Bremen statt.

Der große Kader der HCD-Herren umfasst 21 Spieler. Zu ihnen gehört Heimkehrer Friedemann Brockmeyer. „Leider steigt er erst Mitte Dezember so richtig in die Saison ein, da er sich studienbedingt noch im Ausland befindet“, informiert Hader.