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Sonntag gegen Barnstorf/Diepholz TS Hoykenkamp bittet zum Spitzenspiel

04.12.2015, 17:25 Uhr

Spitzenspiel für die TS Hoykenkamp: Der Handball-Landesligist erwartet am Sonntag den Spitzenreiter HSG Barnstorf/Diepholz zum Spitzenspiel.

Der Respekt vor dem Gegner ist groß, die eigene Brust nach sieben Siegen in Folge aber auch entsprechend breit: Wenn der Ligazweite TS Hoykenkamp am Sonntag (16 Uhr) in der Sporthalle Heide den punktgleichen Tabellenführer HSG Barnstorf/Diepholz II erwartet, dürfen sich die Zuschauer wohl auf ein Spitzenspiel gefasst machen, das seinen Namen verdient hat.

TSH-Trainer Jörn Franke hat seine Mannschaft in dieser Woche intensiv auf die Gäste vorbereitet. „Wir müssen wir geduldig spielen, die Chancen konzentriert abschließen und bei Ballverlusten müssen im Rückzugsverhalten versuchen, die schnellen Gegenstöße zu unterbinden“, warnt Franke vor einem Gegner, der auf allen Positionen sehr gut besetzt ist. Tomas Lenkevicius wird die robuste Gäste-Deckung, die erst 185 Gegentore kassiert hat, bestens organisieren, vermutet Franke.

Zuschauer sollen der TS Hoykenkamp den Extra-Kick geben

Im HSG-Angriff setzten derweil Torjäger Nils Mosel und Dennis Wulf die Akzente. Bei der TSH wird Janko Freiwald weiterhin ausfallen. Auch hinter den Einsätzen von Spielmacher Lennard Timmermann und Andre Thode stehen noch Fragezeichen. Einen zusätzlichen Kick, so hofft die Turnerschaft, sollen die Hoykenkamper Zuschauer von der Tribüne geben.

Vor einer ganz schwierigen Aufgabe steht derweil der Zwölfte TV Neerstedt II, der am Samstag um 17.30 Uhr beim heimstarken Tabellenvierten FC Schüttorf 09 antritt. TVN-Coach Lutz Matthiesen vor dieser Partie große personelle Probleme. Denn neben Maik Haverkamp und Niklas Löding fehlt auch Spielgestalter Andre Schröder-Brockshus. Auch die Routiniers Marcel Kasper und Matthias Steenken müssen möglicherweise passen.

Der Neerstedter Deckung will das Hauptaugenmerk auf Spielmacher Andreas Huhmann richten, der seine Nebenspieler immer wieder sehr geschickt in Szene setzt, gleichzeitig aber auch selbst sehr torgefährlich ist. Doch auch die Kreise der Goalgetter Sascha Peterberns und Darko Vrdoljak muss der TVN möglichst schnell eiengen, um den gegnerischen Angriff nicht ins Rollen kommen zu lassen. Matthiesen hofft, dass seine Mannschaft erneut eine gute kämpferische Einstellung mit ins Spiel nimmt, „dann wäre vielleicht sogar eine Überraschung möglich“.