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Sonntag Heimspiel gegen Esenshamm SV Tur Abdin genießt seine Ausgangsposition

Von Frederik Böckmann | 07.03.2015, 11:04 Uhr

Der SV Tur Abdin Delmenhorst erwartet am Sonntag (15 Uhr) den Tabellenelften TV Esenshamm. Dort will Trainer Andree Höttges wieder ein wenig Experimentieren.

Coach beim SV Tur Abdin müsste man sein. Denken sich vermutlich einige Trainer-Kollegen von Andree Höttges. Da liegen die Delmenhorster punktgleich hinter dem VfL Wildeshausen in der Fußball-Bezirksliga auf Rang drei und was machen die Aramäer? Sie blicken ganz entspannt auf die Tabelle – und genießen ihre Position. „Das ist doch das Schöne an unserer Ausgangslage, dass wir punktemäßig überhaupt keinen Druck haben“, sagt Tur-Abdin-Trainer Andree Höttges vor dem Heimspiel am Sonntag (15 Uhr) gegen den TV Esenshamm.

Das Duell gegen den Tabellenelften um den gefährlichen Goalgetter Bünyamin Kapakli (17 Saisontore) will Höttges deshalb wie schon beim Auswärtserfolg vergangene Woche in Bockhorn (3:2) vermutlich wieder ein wenig zum Experimentieren nutzen. Spielsystem, Taktik und Personal werde Abdin in den verbleibenden Saisonspielen häufiger variieren. Wie genau das am Sonntag aussehe, wusste Höttges am Freitag noch nicht. Der Coach ließ aber durchblicken, dass lange verletzte Spieler wie Daniel Eckert und Christian Kaya, die er in seiner knapp 15-monatigen Amtszeit noch nicht so oft auf dem Spielfeld gesehen hat, häufiger von Beginn an spielen werden.

Ob die Partie Sonntag auch sicher angepfiffen wird, stand am Freitag noch nicht fest. „Ich hoffe, dass es trocken bleibt“, sagt Höttges. Da die Nebenplätze im Stadion gesperrt waren, trainierte Tur Abdin am Mittwoch in der Halle. Personell kann Höttges bis auf die vier Langzeitverletzten wohl aus dem Vollen schöpfen.