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Special Olympics 2017 Sportler der Delme-Werkstätten räumen ab

Von Klaus Erdmann | 19.09.2017, 23:12 Uhr

Sportler des Delme-Werkstätten Delmenhorst und Ganderkesee gehören zu den erfolgreichen Teilnehmern der Special Olympics 2017 in Hildesheim und Bremen.

Während eines traditionellen Frühstücks in Bassum haben Verantwortliche der Delme-Werkstätten Erfolge gewürdigt, die Aktive bei regionalen Spielen der Special Olympics in Hildesheim und Bremen errangen. 55 Sportler aus den Werkstätten Delmenhorst, Ganderkesee, Diepholz, Sulingen, Bassum und Weyhe sammelten 81 Medaillen, sechs Ehrenmedaillen und viele gute Plätze. „So viele Starter waren es noch nie“, teilt Ute Stollreiter (Bassum), die bei dem Werkstättenverbund für Unternehmenskommunikation und Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist, mit. Sie ergänzt: „Viele Aktive haben sich in diesem Jahr erstmals an den Spielen beteiligt.“

Viele Medaillen für Ganderkeseer und Delmenhorster

Neben Startern, die bei den Veranstaltungen der Special Olympics (weltweit größte Sportbewegung für Menschen mit geistiger Behinderung und Mehrfachbehinderung) in den Disziplinen Leichtathletik, Schwimmen und Boccia ins Rennen gingen, gehörten Sportlehrkräfte und weitere Begleiter zu den Frühstücksgästen.

Unter der Leitung von Sportfachkraft Nadine Tiedemann-Dahms bildeten Gaston Biehal, Dominik Lucas, Dennis Schikowski, Kevin Neumann, Thorsten Böttcher und Inge Koc das Delmenhorster Team. Es brachte acht Gold-, drei Silber-und eine Bronzemedaille nach Hause. Die Ganderkeseer Teilnehmer Torben Sudmann, John Braden, Pascal Wefelmeier, Maverick Schwarzenburg, Torsten Ebert und Melanie Gödeker sowie deren Trainer und Betreuer Gisela Kränzlin-Mc Williams und Kristina Erlenbusch (FSJlerin) erreichten zweimal Gold, fünfmal Silber und einmal Bronze.

„Sport hat einen hohen Stellenwert“

Während der Feierstunde ließen Aktive und Funktionäre die Events Revue passieren und und sangen gemeinsam die „Ich gewinn“-Hymne. Geschäftsführerin Nahid Chirazi gratulierte den Hauptdarstellern zu deren Erfolgen und zeigte sich beeindruckt von den hervorragenden Ergebnissen. „Vor allem aber sind das Mitmachen und das gemeinsame Sport-Erlebnis wichtig“, betonte sie. Als kleines Dankeschön erhielten die Teilnehmer eine gefüllte Brotdose im Delme-Look.

Die Delme-Werkstätten sind ein 1975 gegründeter Verbund in der Stadt Delmenhorst sowie den Landkreisen Diepholz und Oldenburg. Mit über 1300 Arbeitsplätzen an 14 Standorten sind die Werkstätten der größte Arbeitgeber für Menschen mit Behinderung in der Region. „Der Sport hat bei uns einen hohen Stellenwert, für den wir viel Zeit und Organisation verwenden“, erklärt Stollreiter.