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Spende statt Weihnachtsgeschenke 1500 Euro für FC Hude und krebskranke Kinder

Von Kristina Müller | 09.12.2017, 16:36 Uhr

Statt in Weihnachtsgeschenke für seine Kunden investiert der Huder Unternehmer Jens Nöldner in Spenden an den FC Hude und die Elterninitiative krebskranker Kinder Oldenburg.

Pünktlich zu Nikolaus hat der Unternehmer Jens Nöldner mit seiner Firma Nöldner Transporte gleich zwei Geschenke verteilt: 1000 Euro für den FC Hude und noch einmal 500 Euro für die Elterninitiative krebskranker Kinder Oldenburg.

„Wir haben uns überlegt, in diesem Jahr keine Weihnachtsgeschenke an die Kunden und Subunternehmer zu verteilen, sondern das Geld stattdessen für einen guten Zweck zu spenden“, erklärte Nöldner. „Im Grunde kommt die Spende also von unseren 500 Kunden und deren Mitarbeitern, weil sie auf ihr Geschenk verzichten.“

„Geld soll im Ort bleiben“

Der erste Spendenempfänger war schnell gefunden: „Ich bin ein Mensch, der findet: Das Geld muss irgendwie im Ort bleiben“, sagte der Unternehmer. Und deshalb machte Mitarbeiter Tobias Schmitz, der selbst Aktiver beim FC Hude ist, den Vorschlag, an seinen Verein zu spenden.

Darüber freute sich besonders der Vorsitzende Peter Burgdorf. „Nur mit Beiträgen ist das alles, was der FC Hude macht, gar nicht zu leisten – gerade in der Jugendabteilung“, betonte er. Und Jugendleiter Ralf Brunken ergänzte: „Wir haben dem normalen Trend entgegen inzwischen 25 Jugendmannschaften. Der Bedarf an Ausrüstung ist immer da.“

Geschwister krebskranker Kinder unterstützen

Was den zweiten Spendeempfänger anging, musste Nöldner ebenfalls nicht lange überlegen. „In meiner Familie gab es Menschen, die auch an Krebs erkrankt waren. Und bei Kindern finde ich das noch schlimmer“, erklärte er. Nach einigen Recherchen stieß er dann auf die Elterninitiative krebskranker Kinder Oldenburg.

Diese möchte die 500 Euro vor allem für ihr Geschwisterprojekt nutzen: „Geschwister kommen immer etwas zu kurz, wenn Kinder erkrankt sind“, sagte der Vorsitzende Thomas Haaker. Durch das Projekt könnten sich Geschwister spielerisch mit anderen Kindern austauschen oder auch therapeutische Begleitung erhalten.

Mit der Spende verfolgt Nöldner aber auch noch einen Hintergedanken: „Ich möchte ein bisschen als Vorbild fungieren, sodass andere Firmen vielleicht auch darüber nachdenken zu spenden“, sagte er.